Ein Mann fotografiert eine Photovoltaikanlage.
Ein Mann fotografiert eine Photovoltaikanlage.
  • Die neuen Hamburger Energiewerke wollen, so haben sie es angekündigt, den Hamburger Energieverbrauchern mehr Produkte anbieten – auch Solarstrom. (Symbolbild)
  • Foto: dpa

So heißt Hamburgs neuer Energieversorger

Die städtischen Energieversorger Hamburg Energie und Wärme Hamburg fusionieren – und sind dann am 1. Januar 2022 die Hamburger Energiewerke GmbH (HEnW). Das neue Unternehmen mit rund 850 Beschäftigten soll verstärkt die Energie- und Wärmewende Hamburgs gestalten, teilte die Umweltbehörde am Freitag mit.

„Die Hamburger Energiewerke bieten zukünftig den Bürgerinnen und Bürgern eine Vielzahl an Produkten von Strom, Gas und Fernwärme über Photovoltaik und Solarthermie bis hin zu energetischen Quartierslösungen und Nahwärmenetzen aus einer Hand an“, erklärte Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne). Und Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) betonte, dass bei dem neuen Namen „bei nicht wenigen Hamburgerinnen und Hamburgern Erinnerungen an die gute alte HEW wach werden, ist durchaus gewollt“.


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Hamburger Energiewerke beliefern 150.000 Kunden

Die Hamburgische Electricitäts-Werke AG (HEW) war für mehr als 100 Jahre für die Stromversorgung in der Hansestadt zuständig. Von 1914 bis 2002 war die Stadt an ihr beteiligt – ehe sie der schwedische Energiekonzern Vattenfall übernahm. Beim Volksentscheid zur Rekommunalisierung der Energienetze von 2013 hatte sich dann die Mehrheit der Hamburger für einen Rückkauf der Strom-, Gas- und Wärmenetze ausgesprochen.

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Die Hamburger Energiewerke GmbH (HEnW) versorgt ab Januar mehr als 150.000 Kunden mit Strom und Gas und liefert rund 22 Prozent der Hamburger Nutzwärme. Geleitet wird das neue Unternehmen von den bisherigen Geschäftsführern Christian Heine von Wärme Hamburg – künftig Sprecher der Geschäftsführung – und Michael Prinz von Hamburg Energie. Als neue technische Geschäftsführerin werde Kirsten Fust von der Schleswig-Holstein Netz AG Michael Beckereit ablösen, der Ende des Jahres aus Altersgründen ausscheidet. (dpa/lm)

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