• Noch am Tag des verheerenden Feuers wurde die abgebrannte Kita abgerissen.
  • Foto: Röer

Nach Feuer-Inferno: Hier wird eine Hamburger Kita plattgemacht

Farmsen-Berne –

Großalarm im Hamburger Osten: Die Waldorf-Kita am Rahlstedter Weg stand in der Nacht zum Mittwoch in Flammen. Die 85 Feuerwehrleute konnten nicht mehr verhindern, dass das Gebäude vollständig zerstört wurde.

Kurz vor Mitternacht meldeten Anwohner starke Rauchentwicklung im Bereich des Rahlstedter Weges. Als die alarmierte Feuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, war der Straßenzug bereits so stark verqualmt, dass die Kräfte zunächst nicht ausmachen konnten, von wo das Feuer ausging.

Video: So schlimm brannte die Kita in Farmsen-Berne

Kurz darauf sahen die Feuerwehrleute offene Flammen aus dem Dachbereich der an die Rudolf-Steiner-Schule angrenzenden Kindertagesstätte. Sofort wurde das Einsatzstichwort auf „Feuer mit zwei Löschzügen“ erhöht und so ein umfangreiches Aufgebot an Rettungs-  und Einsatzkräften an die Einsatzstelle alarmiert.

Bis zu 60 Rettungskräfte waren bei dem Feuer im Einsatz.

Bis zu 60 Rettungskräfte waren bei dem Feuer im Einsatz.

Foto:

Blaulicht-News.de

Der Holzbau brannte vollständig aus. Meterhohe Flammen schlugen in den schwarzen Nachthimmel. Mehrere Stunden lang stieg dichter Qualm auf, bevor gegen kurz vor 6 Uhr morgens Entwarnung gegeben werden konnte: Das Feuer wurde unter Kontrolle gebracht. 

Brand in Hamburg: Kita bestand zum Teil aus Holz

Dass die Kindertagesstätte vollständig abgefackelt ist, hat auch bei denen, die jeden Tag dort sind, Spuren hinterlassen: Der kleine Moritz (5) ist eines der Kita-Kinder und traurig darüber, dass er dort nun nicht mehr hin kann.

Moritz (5) ist traurig, dass er jetzt keine Kita mehr hat.

Moritz (5) ist traurig, dass er jetzt keine Kita mehr hat.

Foto:

Quandt/ Florian Quandt

Nach Angaben der Feuerwehr bestand die Fassade der zweigeschossigen Kita vollständig aus Holz und das Dach stürzte ein, was die Löscharbeiten erschwerte. Insgesamt waren nach Angaben der Polizei 85 Einsatzkräfte bei über 14 Stunden Einsatzdauer vor Ort. Die Brandursache war zunächst unklar. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen. (tst/mhö)

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