• Hamburgs Polizisten trauen um den Kollegen, der am Coronavirus starb. Symbolfoto
  • Foto: dpa

Nach der Rückkehr aus dem Urlaub: Hamburger Polizist an Corona gestorben

Hamburg –

Das Coronavirus hinterlässt in Hamburg unzählige Infizierte und auch Tote. Nun starb in der Stadt der erste Polizist an dem heimtückischen Virus. Der Beamte (57) war Anfang März zum Skilaufen in die Berge gefahren und mit Corona-Symptomen zurückgekehrt. Nun erlag er in einem Hamburger Krankenhaus der tödlichen Lungeninfektion.

Wie die Polizei der MOPO bestätigte, handelt es sich bei dem Todesopfer um Stephan H. (57), einen Polizeioberkommissar. Er hatte in den Hamburger Frühjahrsferien einige Tage in den Bergen verbracht. Kurz vor der Rückreise stellten sich erste Symptome bei ihm ein.

Polizist in Hamburg stirbt an Corona

In Hamburg angekommen, begab er sich in häusliche Quarantäne. Doch als die Beschwerden schlimmer wurden kam er in eine Klinik, wo sich sein Zustand stetig verschlechterte. Schließlich musste er sogar ins künstliche Koma versetzt werden.

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Doch auch diese letzte ärztliche Maßnahme brachte keinen Erfolg. Der beliebte Beamte, der bis zu seiner Erkrankung in der Außenstelle in Allermöhe seinen Dienst versehen hatte, verstarb. „Wir sind in Gedanken jetzt bei seinen Angehörigen und Freunden,“ sagte Polizeisprecher Holger Vehren zu MOPO.

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