Hamburg: Noch steht die Rolltreppe am Bergedorfer Bahnhof still – Ende des Monats soll sie in Betrieb genommen werden.
  • Hamburg: Noch steht die Rolltreppe am Bergedorfer Bahnhof still – Ende des Monats soll sie in Betrieb genommen werden.
  • Foto: Patrick Sun

Nach acht Monaten : Neues von den Problem-Rolltreppen aus Bergedorf

Bergedorf –

Aufatmen am Bergedorfer Bahnhof. Nach Angaben der Deutschen Bahn soll die Rolltreppe nach acht Monaten Reparatur Ende Januar endlich wieder in Betrieb genommen werden. Doch wie lange wird sie diesmal halten?

Die Rolltreppe, die von der Zwischenebene des Bahnhofs zum ZOB führt, ist in Bergedorf seit ihrem Einbau immer wieder Thema bei den Fahrgästen – mindestens eine Seite war immer defekt, was wiederum zu Staus oder genervten Menschen führte, die ihre Einkäufe die Treppe hochschleppen mussten. Als sie endlich wieder komplett funktionierte, krachte am 13. Mai vergangenen Jahres ein Bus in die Überdachung des ZOB und zerstörte die Rolltreppe erneut. Seitdem ist sie komplett gesperrt.

Bus Unfall Hamburg Bergedorf (1)

Der Bus nach dem schweren Einschlag am Bahnhof Bergedorf in Hamburg.

Foto:

Ebner

Bergedorf: Rolltreppen-Reparatur dauert acht Monate

Bereits im Juni vergangenen Jahres sprachen Bezirkspolitiker vom Bergedorfer Bahnhof als Nadelöhr ­– viele Anwohner würden auf die Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel bereits verzichten und wieder aufs Auto umsteigen.

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Mittlerweile sind acht Monate vergangenen und die Rolltreppe steht noch immer still. Noch vor dem Bus-Unfall hatten sich Reparaturen immer wieder hingezogen. Der Grund: Damals habe es sich nach Angaben der Bahn um einen Wellenschaden gehandelt, das Ersatzteil musste als Einzelanfertigung erst hergestellt werden.

Bergedorf: Neue Rolltreppe soll weniger kaputt gehen

Jetzt dauere die Reparatur aufgrund von „Planungsphasen, sowie Beschaffungs- und Bauphasen, die Zeit in Anspruch nehmen“ noch bis Ende Januar, so eine Sprecherin der Bahn zur MOPO. Ob es sich bei dieser Rolltreppe wieder um ein Modell handelt, welches bei Defekt mit Sonderanfertigungsteilen bestückt werden muss, ließ die Bahn offen. Die Treppenanlage und der Aufzug stünden weiterhin uneingeschränkt zur Verfügung, ergänzt die Sprecherin. 

Doch wie sieht es in Zukunft mit der Nutzung der Rolltreppe aus? „Da die Anlagen neu sind, erwarten wir, dass die Verfügbarkeit besser sein wird als bei den alten Fahrtreppen“, sagt die Sprecherin. Die Umsetzung des geplanten zweiten Fahrstuhls sei erst in 2022 geplant. (sr)

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