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Der Eingang des Tierparks Hagenbeck (Archivbild).
  • Der Eingang des Tierparks Hagenbeck (Archivbild).
  • Foto: picture alliance /ABB

Nach 27 Jahren in Hamburg: Hagenbeck verabschiedet beliebtes Tier

Nach 27 Jahren in Hamburg: Elefantenkuh Indra ist nun eine neue Bewohnerin des Karlsruher Zoos. Und sie trifft dort wieder auf ihre Mutter Saida.

Elefantenkuh Salvana – mit dem Rufnamen Indra – trifft nach 13 Jahren ihre Mutter Saida im Karlsruher Zoo wieder. Die 27 Jahre alte Elefantendame – mit dem Rufnamen Indra – wurde auf ihrer rund 634 Kilometer langen Reise aus Hamburg von einer Tierpflegerin begleitet, wie der Tierpark Hagenbeck am Mittwoch mitteilte. Der Spezialtransport des 4,1 Tonnen schweren und fast drei Meter großen Asiatischen Elefanten nach Baden-Württemberg am Montag und Dienstag sei demnach problemlos verlaufen. 

„Für Hagenbeck ist der Weggang der Elefantin sehr schade“

Am 3. September 2017 brachte Elefantenkuh Salvana ein weibliches Kalb zur Welt. picture alliance / Eventpress | Eventpress MP
Am 3. September 2017 brachte Elefantenkuh Salvana ein weibliches Kalb zur Welt.
Am 3. September 2017 brachte Elefantenkuh Salvana ein weibliches Kalb zur Welt.

„Für Hagenbeck ist der Weggang der Elefantin Salvana, die sehr gut in unserer Herde integriert war, natürlich sehr schade. Dennoch unterstützen wir die Vorgaben des EEP, ‚Mutterlinien‘ zu erhalten und hoffen, dass sich Salvana in ihre neue Herde schnell integriert“, teilte Guido Westhoff, Zoologischer Direktor im Tierpark Hagenbeck, am Mittwoch mit. Beide Tiere hatten sich demnach das letzte Mal vor 13 Jahren gesehen. Indra wurde 1996 im Tierpark Hagenbeck geboren und verbrachte fast ihr ganzes Leben in Hamburg.

Hamburgs damaliger Bürgermeister Henning Voscherau (l., SPD) tauft am 13 Juni 1997 das Elefantenbaby mit Kokosmilch auf den Namen „Salvana“. picture-alliance / dpa | Stefan_Hesse
Voscherau tauft Elefantenbaby
Hamburgs damaliger Bürgermeister Henning Voscherau (l., SPD) tauft am 13 Juni 1997 das Elefantenbaby mit Kokosmilch auf den Namen „Salvana“.

Sie kam auf Empfehlung des Erhaltungszuchtprogramms (EEP) des Europäischen Zooverbands (EAZA) nach Karlsruhe – ihr Umzug dient dem Tierwohl. Das Programm kümmert sich um den Erhalt von Reservepopulationen in der Natur bedrohter Arten in Menschenobhut.

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Besonders bei Asiatischen Elefanten ist die Bindung zwischen Muttertier und Ihrem Nachwuchs demnach sehr eng und die Tiere erkennen sich auch nach vielen Jahren der Trennung wieder. „Familienzusammenführungen“ – wie jetzt im Zoo Karlsruhe – gab es laut Hagenbeck bereits in vielen anderen zoologischen Einrichtungen. (dpa/mp)

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