Das „Casa di Roma“ in St. Georg
  • Das „Casa di Roma“ in St. Georg
  • Foto: hfr

MOPO-Redakteure verraten:: Auf dieses Restaurant freue ich mich wieder richtig

Wochenlang kämpften Sie um ihre Existenz – nun haben die Gastronomen die erste Hürde überwunden. Seit Mittwoch dieser Woche dürfen sie ihre Lokalitäten in Hamburg unter Auflagen wieder öffnen. Das freut auch viele MOPO-Redakteure, die sich schon lange nach einem erneuten Besuch in ihrem Lieblingsrestaurant sehnen. 

„Casa di Roma“: Ein Inder kocht italienische Delikatessen ohne „Chichi“

casa di roma, privat

Das „Casa di Roma“ kocht hervorragend saisonale Speisen ohne viel Chichi – das sagt jedenfalls Spitzenkoch Johann Lafer. 

Foto:

hfr

Olaf Wunder, Chef-Reporter:

wunder

Olaf Wunder

Foto:

Schimkus

„Seit Mittwoch hat er endlich wieder geöffnet: mein Stammitaliener. Suman Kumar, der Inhaber, ist eigentlich Inder, aber sein Restaurant an der Langen Reihe hat er in den vergangenen 25 Jahren zu einer Oase italienischer Esskultur gemacht. Das sieht auch Sterne-Koch Johann Lafer so, der immer, wenn er in Hamburg ist, das „Casa di Roma“ besucht. Denn dort, so sagt Lafer, gibt es hervorragend saisonale Gerichte ohne Chichi. Kumar achtet bei den Zutaten immer auf beste Qualität. Und hervorragende Weine hat er auch im Angebot: Die Spanne reicht vom einfachen Landwein bis zum Spitzentropfen aus der Toskana für 1250 Euro die Flasche. Ich bin jedenfalls heilfroh, dass ich nach wochenlanger Abstinenz mein „Wohnzimmer“ wieder aufsuchen darf. Gehen Sie doch auch mal hin! Vielleicht treffen wir uns da!“

Casa di Roma: Lange Reihe 76 (St. Georg)

„Corfu Grill“: Große Portionen und reichlich Ouzo 

corfu grill röer

Große Portionen, viel gute Laune und noch mehr Ouzo gibt es beim „Corfu Grill“ in Eimsbüttel. 

Foto:

Röer

Gregory Straub, Redakteur:

STRAUB

Gregory Straub

Foto:

Quandt

Eine persönliche Begrüßung des Wirts, riesige, leckere Portionen – und eine scheinbar niemals versiegende Quelle an Ouzo: Das alles gibt es beim Corfu Grill in Eimsbüttel. Eigentlich treffe ich mich dort alle paar Wochen mit Freunden in großer Runde – wegen Corona ist das letzte Mal aber schon eine ganze Weile her. Auch wenn die gesellige Zusammenkunft noch ein bisschen warten muss: ich gehe auf jeden Fall demnächst trotzdem schon mal wieder hin. Ich freue mich dabei besonders auf das Bifteki mit Pommes!“

„Corfu Grill“: Hellkamp 43 (Eimsbüttel)

„Bolero“: Spezial-Cocktails und große Burger-Auswahl 

Robin Meyer, Sport-Reporter:

meyer

MOPO-Reporter Robin Meyer

Foto:

hfr

„Ich kann es kaum erwarten, wieder in das ‚Bolero‘ am Rothenbaum zu gehen. Schon lange warte ich darauf, wieder stundenlang durch die Karte zu blättern, bis ich mich zwischen den vielen Special-Cocktails und Burgern irgendwann entscheiden kann. Und die Atmosphäre dort ist echt perfekt, um endlich mal wieder gemütlich etwas trinken zu gehen. Das habe ich in den vergangenen Wochen und Monaten wirklich vermisst.“

„Bolero“: Rothenbaumchaussee 78 (Rotherbaum)

Mit der Familie ins „Don Matteo“, mit den Kumpels ins Williamsburger und im Sommer auf die „Turtur“-Terrasse

don matteo wilhelmsburg Quandt

Pizza mit rustikalem Flair gibt es bei „Don Matteo“ in Wilhelmsburg.

Foto:

Quandt

Mathis Neuburger, Leiter Lokalredaktion:

neuburger

Mathis Neuburger

Foto:

Quandt

„Als Wilhelmsburger freue ich mich besonders auf drei Sachen: Mit der ganzen Familie (und am besten auch den Nachbarn) zu den drei italienischen Schwestern ins „Don Matteo“ pilgern – nirgends fühle ich mich mit kleinen Kindern so herzlich willkommen. Dann natürlich mit den Kumpels im „Williamsburger“ einen großartigen „Deichgrün“-Burger verspeisen und, an einem warmen Frühsommertag, Pizza und Pils auf der „Turtur“-Terrasse am Veringkanal.“ 

„Don Matteo“: Veringstraße 69 (Wilhelmsburg)

„Williamsburger“: Veringstraße 28 (Wilhelmsburg)

„Turtur“: Am Veringhof 13 (Wilhelmsburg)

„Spaccaforno“: Ein Kurztrip nach Neapel

Spaccaforno

Im „Spaccaforno“ gibt es Pizzen im neapolitanischen Stil und kühles italienisches Bier. 

Foto:

Röer

Eva Jost, CvD Digital:

jost

Eva Jost

Foto:

Malzkorn

„Sie hilft gegen Hunger, entspannt an stressigen Tagen, versetzt mich für eine halbe Stunde zurück nach Neapel, damals, als es noch kein Corona gab: Die fulminante Parmigiana-Pizza aus dem „Spaccaforno“ bei mir ums Eck. Auch in Lockdown-Zeiten hatte ich nicht ganz auf sie verzichten müssen, denn die Pizzabäcker aus Barmbek-Nord hatten ihr Selbstabholer-Konzept schnell perfektioniert. Trotzdem freue ich mich sehr, dass ich jetzt nicht länger draußen warten muss, sondern auch wieder im Restaurant Platz nehmen darf und dem Mann hinterm Tresen dabei zusehen kann, wie er routiniert einen Teigball nach dem anderen knetet und zwischendurch den imposanten Ofen befeuert. Dazu einen Wein oder ein italienisches Bier, herrlich.“

„Spaccaforno“: Fuhlsbüttler Straße 300 (Barmbek-Nord)

„Nostalgia bei Sotiris“: Leckeres „Bifteki“ „to go“

nostalgia sotiris

Klein aber fein; Eine gemütliche Atmosphäre herrscht im „Nostalgia bei Sotiris“. 

Foto:

Quandt

Julian König, stv. Leiter der Lokalredaktion:

König

Julian König

Foto:

Quandt

„Die Tische stehen dicht an dicht, die Atmosphäre ist gemütlich, familiär, stets fröhlich. Und genau das ist hier das Problem: Weil innen im „Nostalgia bei Sotiris“ zu wenig Platz ist, bleibt mein Lieblingslokal weiterhin geschlossen – zumindest für Gäste. Der „Außerhaus-Verkauf“ allerdings läuft seit Pandemie-Start. Das ist zwar wie einen Kinofilm auf dem iPad zu gucken, doch erstens schmeckt Bifteki auch „to go“ und zweitens hilft es dem griechischen Restaurant zumindest ein bisschen. Ich werde also weiterhin geduldig sein müssen, auf Außenbewirtung setzen oder alternativ auf ein kleines Wissenschaftswunder, damit auch dieses tolle Lokal bald so richtig öffnen kann. Mit allem Drum und dran – und vor allem griechischer Herzlichkeit, die ohne Abstand viel schöner ist.“

„Nostalgia bei Sotiris“: Eulenstraße 49 (Ottensen)

„Das Juli“:

Simone Pauls, Redakteurin: 

Pauls

MOPO-Redakteurin Simone Pauls

Foto:

Quandt

„Wo das Schulterblatt aufhört, hält gutes Essen Leib und Seele zusammen“, heißt es auf der Homepage des „Juli“. Besser kann man es gar nicht zusammenfassen! Das kleine Lokal liegt am ruhigen Ende der beliebten Straße. Auf den Teller kommt moderne Hausmannskost in großen Portionen zu fairen Preisen. Zum Beispiel selbstgemachte Fischstäbchen mit Kartoffel-Rote-Bete-Stampf (13,20 Euro) oder gebratene Champignon-Servietten-Knödel mit Gemüse (13,80 Euro). Endlich ist es wieder da!“

„Das Juli“: Schulterblatt 114 (Eimsbüttel)

„La Fée“: Kreative kulinarische Kreationen

LA FEE MALZKORN (1)

Im La Fee von Ernst und Felicitas Klewinghaus gibt es feine Köstlichkeiten wie Rindertartar mit Trüffelcreme.

Foto:

hfr

Jürgen Drewes, Redakteur:

drewes quandt
Foto:

Quandt

„Für das wunderbare Bistro „La Fée“ auf der Uhlenhorst hat der Neustart am vergangenen Freitag begonnen. Der Hamburger Gastronom Ernst-Wilhelm Klewinghaus hatte die Corona-Wochen genutzt, um die Bestuhlung seiner Terrasse neu zu streichen. Nun glänzt und blitzt alles. Und „Klewi“ kann es kaum erwarten, wieder in der Küche zu stehen und seine kreativen kulinarischen Kreationen zu zaubern, für die er bekannt ist. Rindertartar mit Trüffelcreme überbacken oder Spargel-Ingwersuppe mit Hummer-Sahne oder Zanderfilet auf der Haut gebraten oder Maishähnchenbrust mit Sommertrüffel gespickt. Na, macht das Appetit?“

„La Fee“: Hofweg 50 (Uhlenhorst)

„FABU“: Falafel und Burger in vielen Kreationen

FABU

Im „FABU“ gibt es, wie der Name schon verrät, Falafel und Burger.

Foto:

hfr

Nadine Rinke, Redakteurin:

nadine rinke hfr
Foto:

hfr

„FABU“ heißt der Laden. Klingt ein bisschen wie fabelhaft – und so ist das Essen hier auch. FABU steht für FAlafel und BUrger. Denn das sind die beiden wichtigsten Speisen, die in diesem netten kleinen Restaurant angeboten werden, das seit vergangenem Mittwoch wieder auf ist, und zwar mit deutlich längeren Öffnungszeiten als zuvor: Von 12 bis 20 Uhr zaubert Inhaber Vabon Zanuni (26) gemeinsam mit seinem Koch Sultan Sabbagh und seinem Küchenhelfer Gafarou Sali mit die besten Burger der Stadt: Ein Patty aus Dry-Aged-Rindfleisch. Scheibe Käse drauf. Salat. Tomate. Pesto-Mayo… Fertig. So was von lecker – dafür gibt es keine Worte. Muss man probiert haben. Sehr gut ist auch der Falafel-Wrap, der aus hausgemachten Falafeln, Hummus, Tabouleh, Tahina und Harrisa besteht. Wer keine Falafel und keinen Burger mag, kann im FABU auch Putensteak essen oder eine tranchierte Hähnchenkeule. Alles wirklich super frisch und lecker.“

„FABU“: Daimlerstraße 77 (Bahrenfeld)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp