Kultursenator Dr. Carsten Brosda, Judith Rädlein und Margot Reinig vom Kindermuseum, Architekt Ivan Chlumsky und Dr. Andreas Kleinau (HafenCity Hamburg GmbH, v.l.) freuen sich auf das Kinderarchitekturzentrum.
  • Kultursenator Dr. Carsten Brosda, Judith Rädlein und Margot Reinig vom Kindermuseum, Architekt Ivan Chlumsky und Dr. Andreas Kleinau (HafenCity Hamburg GmbH, v.l.) freuen sich auf das Kinderarchitekturzentrum.
  • Foto: Florian Quandt

paidHafenCity: Hier werden die Kleinsten bald zu Architekten

Kräne, Gerüste und Baufahrzeuge dominieren das Bild in der Hamburger HafenCity. Der Stadtteil ist ein riesiges Bauprojekt, an dem zahlreiche erfahrene Architekten beteiligt sind. Also kein Thema für Kinder? Von wegen! Bald soll hier ein Kinderarchitekturzentrum entstehen, in dem auch die ganz Kleinen erfahren, wie die ganz großen Gebäude zustande kommen.

Im Osdorfer „Klick Kindermuseum“ können Hamburger Kinder bereits bauen, spielen und selbst aktiv werden. „Jetzt heißt es ‚Osdorf goes HafenCity!‘“, sagte dessen Leiterin Margot Reining stolz, als am Freitag im Kesselhaus (Speicherstadt) die Pläne für das neue Kinderarchitekturzentrum „Hochform“ präsentiert wurden, das am Strandkai neben dem Marco Polo Tower entstehen soll. Der Verein Kindermuseum übernimmt die konzeptionelle Arbeit für das Museum.

Im Architekturzentrum können Kinder selbst aktiv werden

Eigentlich hatte der Bau des Kinderarchitekturzentrums schon im Jahr 2017 beginnen sollen. „Aber wie wir das aus der HafenCity kennen: Manchmal dauern Sachen etwas länger, damit sie richtig gut werden“, sagte Kultursenator Dr. Carsten Brosda.

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Auf 1000 Quadratmetern, mit Cafeteria und Blick auf Elbe und Hafen, sollen Kinder, Jugendliche und Touristen ab Sommer 2023 spielerisch Materialien, Farb- und Raumkonzepte, Statik und Baustile kennenlernen und so an das Thema Architektur herangeführt werden – laut Reining ein im europäischen Raum „einmaliges Konzept“. Dabei werde nicht nur der Spaß im Mittelpunkt stehen. Die Kinder sollen zeigen können, wie sie sich ein gutes Zusammenleben in der Stadt vorstellen. Schon beim Entstehungsprozess des Konzepts sei der Osdorfer Nachwuchs beteiligt gewesen.

Stiftung Freizeit Berlin Die Skizze zeigt, wie die hohen Räume mithilfe von Gerüsten deckenhoch genutzt werden können.
Die Skizze zeigt, wie die hohen Räume mithilfe von Gerüsten deckenhoch genutzt werden können.
Die Skizze zeigt, wie die Räume mithilfe von Gerüsten deckenhoch genutzt werden können.

Die Innenarchitektur wurde von der „Stiftung Freizeit Berlin“ entworfen und am Freitag präsentiert. Die bis zu acht Meter hohen Räume werden durch Gerüste mit verschiedenen Ebenen zum Werkeln und Arbeiten ausgefüllt. „Mit dem Kinderarchitekturzentrum entsteht im Herzen der HafenCity ein Ort (…), der Kinder und Jugendliche einlädt, die Zukunft mitzugestalten“, sagt Senator Brosda. Bis es so weit ist, werden aber noch einige Monate ins Land gehen.

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