HVV-Mitarbeiter kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht (Symbolfoto).
  • HVV-Mitarbeiter kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht (Symbolfoto).
  • Foto: picture alliance/dpa

Mit zwei Maßnahmen durch den Winter: So will der HVV die Fahrgäste vor Corona schützen

Die Corona-Pandemie hat uns fest im Würgegriff. In den kommenden, kälteren Monaten könnte sich die Schlinge dabei weiter zuziehen – das zeigen auch die aktuellen Infektionszahlen in Hamburg. Am Sonntag schnellte die Sieben-Tage-Inzidenz auf 49,8 hoch. Der Hamburger Verkehrsverbund (HVV) will daher reagieren und mit zwei Maßnahmen die Fahrgäste vor dem Virus schützen. 

Doch so neu sind die Maßnahmen erstmal nicht: Wie der HVV erklärt, ist die beste Methode für eine sichere Fahrt mit der Bahn oder dem Bus weiterhin das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Rund 95 Prozent der Fahrgäste halten sich demnach an die bestehende Maskenpflicht – doch das sind eben nicht alle. 

Hamburger ÖPNV: Rund 5500 Strafen an Fahrgäste verhängt

Mitarbeiter vom Prüf- und Sicherheitsdienst, der S-Bahn-Wache und der Hochbahn-Wache mussten bislang rund 5500 Strafen verhängen, wie der HVV schreibt. Regelbrecher müssten auch weiterhin mit einer Strafe von 40 Euro rechnen.

HVV: Maskenpflicht die entscheidende Maßnahme

Die Einhaltung der Maskenpflicht bleibe die entscheidende Maßnahme. In der kälteren Jahreszeit, in der das Virus bekanntermaßen noch besser zuschlagen kann, will der HVV eine weitere Maßnahme beibehalten: Vor allem das regelmäßige Lüften sei auch ein entscheidender Vorteil. Die frische Luft bekommt das jeweilige Fahrzeug laut HVV durch das Halten im Minutentakt.

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In rund drei Viertel aller U- und S-Bahnen und in fast allen Bussen der Hamburger Verkehrsunternehmen würden alle Türen bei jedem Halt sogar zentral geöffnet, wie das Verkehrsunternehmen erklärt. Dabei geht Sicherheit vor „Wohlfühltemperatur“. Ob diese beiden Maßnahmen im Kampf gegen die immer weiter steigenden Corona-Infektionszahlen helfen, wird sich schon bald zeigen. (maw)

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