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  • Parteiübergreifendes Prosit: Markus Söder (l., CSU), ihm gegenüber Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD)
  • Foto: picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Söder & Co. ohne Maske auf der Wiesn: Warum die Kritik richtig und falsch ist

Markus Söder (CSU) tut es. Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) tut es auch. Und die Grünen Claudia Roth und Ricarda Lang teilen sogar stolz ein Bild – wie sie ohne Maske auf dem Oktoberfest feiern.

Dafür schlägt der Polit-Riege nun viel Spott auf Twitter & Co. entgegen: Der selbst ernannte Chef des „Team Vorsicht“ und die Moralapostel von den Grünen – nun lassen sie doch die Maske fallen! Also im übertragenen wie im Wortsinne.

Ist die Kritik berechtigt? Einerseits – andererseits

Und ist diese Kritik berechtigt? Einerseits – andererseits. Die Häme, zumal von Querdenkern, die Maske halt schon immer doof fanden, die ist einfach unnötig. Außerdem ist die aktuelle Infektionslage nunmal wirklich eine andere als noch vor einigen Monaten während der Sommerwelle.

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Aber: Politik betreiben – erst recht, wenn man in den Bundestag oder in ein Länderparlament gewählt wurde, hat eben in hohem Maße mit Verantwortung, mit Vorbild und mit guter Kommunikation zu tun. Ab 1. Oktober setzt das neue Infektionsschutzgesetz an bestimmten Orten und unter bestimmten Voraussetzungen wieder auf Maske. Sich nur anderthalb Wochen zuvor so zu zeigen – das ist halt alles andere als vorbildlich. Und liefert nur unnötig Futter für Gemecker.

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