Hamburg-Winterhude: Nahe der Bootswerft Gustävel stehen mehrere Bootshallen, in denen Kanus und Motorboote gelagert worden sind, in Brand. 
  • Hamburg-Winterhude: Nahe der Bootswerft Gustävel stehen mehrere Bootshallen, in denen Kanus und Motorboote gelagert worden sind, in Brand. 
  • Foto: Steven Hutchings/TNN/dpa

Megafeuer mitten in Hamburg: Explosionen und riesige Flammen: Bootswerft brennt!

Winterhude –

Riesiges Feuer mitten in Hamburg! Am Goldbekkanal in Winterhude nahe der Außenalster ist ein Bootslager in Flammen aufgegangen. Mit 100 Einsatzkräften rückte die Feuerwehr Hamburg am späten Freitagabend an, um die Flammen zu bekämpfen. Anwohner wurden vor giftigem Rauch gewarnt – und vor Explosionen!

Mehrere Hallen am Poßmoorweg brannten bereits, als die ersten Einsatzkräfte um kurz nach zehn Uhr eintrafen. Sofort wurde Verstärkung gerufen: Vollalarm! Auf dem Gelände explodierten Gasflaschen, die Feuerwehr warnte vor herumfliegenden Teilen. Großeinsatz mitten in der Stadt!

Bedingt durch die enge Bebauung der angrenzenden Gebäude gestalteten sich die Löscharbeiten zunächst schwierig, erklärte ein Sprecher der Feuerwehr. Reporter vor Ort meldeten, dass sich die Brandbekämpfer wegen der teils heftigen Explosionen immer wieder zurückziehen mussten.

FEuer Hamburg Winterhude Goldbekkanal

Gespenstische Szene mitten in der Nacht auf dem Hamburger Goldbekkanal: Auch Kleinboote der Feuerwehr werden eingesetzt, um das Feuer zu bekämpfen.

Foto:

Blaulicht-News.de

Zudem konnte die Feuerwehr aufgrund der Lage am Wasser nur von einer Seite löschen. Auch Boote waren im Einsatz. Laut Aussage der Feuerwehr konnte aber eine Ausbreitung des Brandes auf weitere Gebäude verhindert werden.

Großeinsatz in Hamburg-Winterhude: Löscharbeiten schwierig

Die Bevölkerung werde gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Warnapps Kat-Warn und NINA wurden ausgelöst. 

Gegen 2 Uhr am Samstagmorgen meldete die Feuerwehr dann, dass der Brand weitgehend gelöscht sei. Dennoch könne es weiter zu massiven Geruchsbelästigungen kommen, „alle Warnungen bleiben daher bestehen“. Die genaue Brandursache und Schadenshöhe ist noch unklar. (mn/dpa)

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