Einer der beiden 17 Meter langen Räume des Bunkers am Kanalplatz
Einer der beiden 17 Meter langen Räume des Bunkers am Kanalplatz
  • Einer der beiden 17 Meter langen Räume des Bunkers am Kanalplatz.
  • Foto: Bettina Blumenthal

paidVersteckt am Straßenrand: Hamburgs verborgene Nazi-Bunker

Viele Lost Places, über die wir berichten, haben für den Leser einen Nachteil: Sie kommen nicht hinein. In Harburg könnte sich das jetzt ändern. Mitglieder der dortigen Geschichtswerkstatt arbeiten seit Monaten im Röhrenbunker Kanalplatz, wollen ihn der Öffentlichkeit zugänglich machen.

In keiner deutschen Stadt bauten die Nazis so viele Bunker wie in Hamburg. Etwa 1200 sollen es gewesen sein. Der Bunkerbau begann 1940. In dem Jahr hatte die deutsche Luftwaffe britische Städte angegriffen. Die Royal Air Force bombardierte daraufhin Berlin und andere deutsche Städte.

Klaus Barnick von der Geschichtswerkstatt Harburg am Notausstieg des Röhrenbunkers. Bettina Blumenthal
Klaus Barnick von der Geschichtswerkstatt Harburg am Notausstieg des Röhrenbunkers
Klaus Barnick von der Geschichtswerkstatt Harburg am Notausstieg des Röhrenbunkers.

Zuvor hatte Luftwaffen-Chef Hermann Göring angeblich noch großmäulig verkündet, er wolle Meier heißen, wenn jemals eine feindliche Maschine das deutsche Reichsgebiet überfliegen würde. Hitler war wütend, als es dann doch geschah, und ließ im gesamten Reichsgebiet das „Führer-Sofortprogramm“ zum Bunkerbau starten.

In keiner deutschen Stadt bauten die Nazis so viele Bunker wie in Hamburg

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