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Blick ins marode Treppenhaus des „Helenenhauses“.
  • Blick ins marode Treppenhaus des „Helenenhauses“.
  • Foto: Florian Quandt

paidRotlicht, rechte Verschwörer: Die dubiose Versteigerung des verlassenen Kinderheims

„Immenhof“ ist der Name eines verlassenen Kinderheims in der Lüneburger Heide – eigentlich ein Routine-Job für das Lost-Place-Team der MOPO. Denkste! Denn erst wurden die Reporter dort von zwei Unbekannten aggressiv angegangen, dann führte uns die Recherche zu rechten Verschwörungs-Fans, weiter ins Hamburger Rotlichtmilieu und schließlich zu einer jungen Frau, die das Grundstück mal eben für 5,5 Millionen Euro ersteigert hat.

Die Geschichte des idyllisch im „Drei-Bäche-Dorf“ Hützel bei Bispingen (Heidekreis) gelegenen Immenhofs beginnt vor genau 110 Jahren. 1912 errichtet hier ein Hamburger Rechtsanwalt ein Gutshaus mit Pension. 1927 übernahm die Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Immobilie. Die sich dann nach 1933 die Nazis unter den Nagel rissen. 1946 bekam die AWO den Immenhof zurück und betrieb hier bis Ende der 1980er Jahre ein Kinder- und Jugendheim. Es entstanden diverse weitere Gebäude mit Namen wie „Sonnenhaus“ oder „Sachsenhaus“, ein großes Wirtschaftsgebäude wurde gebaut, ebenso ein Hallenbad und eine Turnhalle.

Lost Place: Hier planten rechte Schwurbler eine Siedlung

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