Eine Frau guckt aus dem Fenster. Viele Menschen sind im Lockdown einsam. 
  • Eine Frau guckt aus dem Fenster. Viele Menschen sind im Lockdown einsam. 
  • Foto: picture alliance/dpa/dpa-tmn

Lockdown oder locker lassen? : Der furchtbare Eiertanz, das endlose Warten

Kommentar –

Man meint es förmlich zu hören, das Mit-den-Füßen-scharren. Und das Knacken der angespannten Nerven. Wie lange noch? Wie lange noch Lockdown? Wie lange noch Existenzangst, Einsamkeit, Langeweile, Dauerstress?

Immer lauter werden die Stimmen derer, die sagen, all das sei länger nicht zumutbar. Und auch innerhalb der Redaktion diskutieren wir beizeiten wild über den besten Weg durch die nächsten Wochen. Es sind zum Teil die gleichen Debatten, die im Frühjahr 2020 geführt wurden.

Lockdown: Die tägliche Neuorientierung im Dschungel

Sind die Schreckens-Szenarien der Mahner realistisch? Überwiegt der wirtschaftliche und soziale Schaden durch den Lockdown die gesundheitlichen Risiken? Was bedeuten sinkende Infektions- und Sterbezahlen in den USA und Großbritannien für uns?

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Die tägliche Neuorientierung im Dschungel der Informationen und Indizien ist ein kräftezehrender Prozess. Am Ende bleibt ein Eindruck: Die rasante Verbreitung der Briten-Mutante, wie sie in Flensburg zu sehen ist, wirkt beängstigend. Wie sich das auswirkt? Nicht abzusehen. Kann man wegweisende Entscheidungen in dieser Phase treffen? Ich fürchte, so unerträglich das ist: Wir müssen wieder mal – abwarten.

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