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Lieblinge des Viertels: Hier sind die Gewinner!

MOPO-Leser und User haben gewählt – diese Läden freuen sich über Berichterstattung und ein Gratis-Video. Es ist so weit, die Gewinner stehen fest: Knapp 3000 Leser und User haben abgestimmt und ihren Liebling des Viertels gewählt. 58 Läden und Restaurants wurden nominiert. Die Aktion von der MOPO und Hamburg Tourismus unterstützt kleine Geschäfte und Gastro-Betriebe, ohne die unsere Stadtviertel um vieles ärmer wären – und die in der Corona-Krise um ihre Existenz fürchten mussten.

Alle sechs Gewinner bekommen einen Werbeclip für ihre Social-Media-Kanäle von der MOPO. Diese Clips werden auch über die MOPO-Kanäle und über die Kanäle von „Hamburg ahoi“ ausgespielt. Zusätzlich bekommen die Gewinner zwei „Weil wir Hamburg sind“-Hoodies. Und hier sind die Lieblinge des Viertels mit den meisten Stimmen:

Platz 1: Ansichtssache in Bergedorf

Das team Ansichstsache
Top-Trio: Heike Schlieper, ihre Mutter Elfriede und Aushilfe Nora Meier freuen sich über den 1. Platz.

Ein Secondhand-Laden für Braut- und Abendmode hat mit Abstand die meisten Stimmen bekommen: 659 MOPO-Leser wählten das Geschäft von Heike Schlieper in der Ernst-Mantius-Straße 9 in Bergedorf. Die Inhaberin freut sich sehr über die Unterstützung ihrer Kundinnen. „Wir sind total überwältigt“, sagt sie. „Corona hat uns zu schaffen gemacht – aber ich habe die Zeit genutzt und mich mit Instagram beschäftigt.“ So ist Heike Schlieper: aus allem das Beste machen. Ihre Auswahl an gebrauchten Brautkleidern und Abendmode ist wohl die größte in Hamburg – Kundinnen haben die Wahl zwischen knapp 400 Modellen. Ein Luxuskleid, das neu 2000 Euro kostet, bekommt man in Bergedorf für 690 Euro, Abendkleider kosten 140 Euro statt 1000 Euro und wer noch weniger ausgeben möchte, kann schon für 90 Euro ein Hochzeitskleid kaufen – ohne Gebrauchsspuren, denn die Chefin kauft nur Ware in Top-Zustand an.

Aber nicht nur die Auswahl, vor allem die kompetente (Schlieper ist gelernte Schneiderin) und sympathische Beratung macht den Erfolg des Bergedorfer Geschäfts aus. „Ich rufe die Kundinnen auch an, wenn ich glaube, dass ich ein passendes Kleid für sie gefunden habe“, sagt die 58-Jährige. „Als wir nach Corona wieder eröffnet haben, gab es ohne Ende Geschenke von den Kundinnen. Süßigkeiten, Blumen, einfach toll.“ Ihre Mutter Elfriede (84) verkauft im Laden mit, außerdem arbeitet hier noch Aushilfe Nora Meier – ein gut gelauntes Trio, das Kleider sogar schon nach Australien und Neuseeland verkauft hat. Wie die glücklichen Kundinnen aussehen, kann man jetzt auch auf Instagram sehen.

Platz 2: Das kleine Kaufhaus Kara in Eimsbüttel/Rotherbaum

Nesrin Kara in ihrem kleinen Kaufhaus
Immer für die Kunden da: Nesrin Kara landet auf dem zweiten Platz.

„Ihr verrückten besten Kunden auf diesem Planeten habt uns nominiert – und jetzt wollen wir das Ding auch nach Hause holen“, schreibt Nesrin Kara auf Facebook. Tja, hat geklappt. Das kleine Kaufhaus Kara am Grindel ist mit 296 Stimmen auf dem zweiten Platz der MOPO-Aktion „Liebling des Viertels“ gelandet. Ohne den Laden von Nesrin Kara wäre das Viertel viel weniger bunt. Seit 2016 verkauft die sympathische Inhaberin hier Ballons in allen Formen und Farben, dazu Geschenke und Bastelutensilien.

„Drei Jahre lang habe ich alles gegeben, um mein kleines Geschäft bekannt zu machen. Ich hatte sehr viele Tiefs, habe aber nie aufgegeben. Dann musste ich wegen Corona schließen. Ich hoffe, dass ich die Krise unbeschadet überstehen kann“, sagt Nesrin. Ihre Kunden möchten keinesfalls auf das kleine Kaufhaus verzichten und unterstützen Nesrin, wo sie können. „Das Team ist sehr freundlich, und hier bekommst du alles, vom Kochtopf über Schrauben, Farben, Schreibwaren bis hin zu kleinen Geschenken. Solche Läden müssen erhalten bleiben, gerade weil es fast überall nur noch Ladenketten gibt. Diese kleinen Geschäfte machen ein Viertel aus und müssen unterstützt werden“, schreibt MOPO-Leserin Lizzy.

Platz 3: Elbsterne in Blankenese

Das Elbsterne-Team
Katrin Quadflieg, Eiken Feldstein, Stefanie van Riesen, Sibylle Rommelspacher und Svea Feldstein (v.l.n.r.) sind das Elbsterne-Team.

Katrin Quadflieg, Eiken Feldstein, Stefanie van Riesen, Sibylle Rommelspacher und Svea Feldstein sind „total beglückt“, weil ihr Laden „Elbsterne“ in der Hasenhöhe 5 in Blankenese nicht nur für die Aktion „Liebling des Viertels“ nominiert wurde, sondern mit 256 Stimmen auch noch den 3. Platz belegt. Liebevoll ausgesuchte Deko, Geschenkartikel, Mode und immer freundliche Beratung – die Kunden möchten, dass das Geschäft, von den Inhaberinnen seit 2014 mit viel Engagement geführt, auf jeden Fall erhalten bleibt.

„Super zuvorkommend sind die Ladies im Laden. Es ist immer wieder eine Freude, dort zu stöbern und zu shoppen“, schreibt MOPO-Leser Simon. Leserin Christina ist ebenfalls begeistert: Das wirklich Besondere liegt in der persönlichen und kreativen Beratung. Sogar im Lockdown gab es per Mail oder Telefon eine Beratung mit Abholservice. Dieser tolle Laden, der sich mit neuen Ideen und Angeboten durch die harte Zeit gekämpft hat, muss bleiben.

Platz 4: Gretchens Villa im Karoviertel

Türkisfarbene Wände, weiße Stühle, ein bisschen Gold, eine Sommerterrasse, dazu Zimtschnecken, Tiramisu-Torte mit Himbeeren oder Lemoncurd-Tarte mit Baiser: alles nicht nur nett anzusehen, sondern auch noch sooo lecker und mit ganz viel Liebe zubereitet!

Chi Steinbach vor Gretchens Villa
Chi Steinbach ist die Inhaberin von Gretchens Villa und freut sich über den vierten Platz bei den „Lieblingen des Viertels“.

Da wundert es nicht, dass sich 229 MOPO-Leser und -Leserinnen dafür einsetzen, dass „Gretchens Villa“, geführt von Chi Steinbach, niemals schließen muss. Einer von vielen Fans ist Andreas: „Nach dem Lockdown wurde schnell ein umfassendes To-go-Sortiment mit unfassbar leckerem Kuchen auf die Beine gestellt. So ist das Café den kompletten Winter und Frühling nicht nur beliebter Treffpunkt im Viertel gewesen, sondern auch ein willkommener Anlaufpunkt für auswärtige Spaziergänger – ein Lichtblick und Sonnenschein in tristen Lockdown-Zeiten.“ Also nichts wie hin und die Zimtschnecken probieren!

Platz 5: Colett in Eimsbüttel

Vor 20 Jahren hat Nicolette Meszaros ihre Passion zum Beruf gemacht und am Eppendorfer Weg 185 in Eimsbüttel einen winzigen Modeladen eröffnet. Der Name stand schnell fest: „Colett“, abgeleitet von ihrem Vornamen. Zeitlose Klassiker, kombiniert mit It-Pieces sind ihre Geschäftsidee, die bei den Kundinnen sehr gut ankommt. „Mein Ziel ist es, dass Kleidung, Schuhe, Accessoires und Taschen zu Lieblingsstücken meiner Kundinnen werden“, sagt die Inhaberin.

Nicolette Meszaros in der Tür ihres Ladens
Klein, aber stilvoll: Colett, benannt nach Inhaberin Nicolette Meszaros

Während der Corona-Zeit hat Nicolette Meszaros so viel Ware persönlich ausgeliefert und verschickt, dass sie jetzt einen Online-Shop eröffnen will. „Mein Ziel bleibt dasselbe. Ich möchte für Ihren Stil und Ihre individuellen Wünsche das ideale Umfeld schaffen“, schreibt sie den Besucherinnen auf ihrer Internet-Seite. Das wissen nicht nur die Kunden aus Eppendorf und Eimsbüttel zu schätzen. Sie möchten auf „Colett“, die kompetente Beratung und das tolle Sortiment auf keinen Fall verzichten. Mit 167 Stimmen landete Nicolette Meszaros auf dem fünften Platz und bekommt wie alle Gewinner von der MOPO ein Gratis-Video für ihre Social-Media-Kanäle.

Platz 6: Bock Treffpunkt Imbiss in St. Georg

Mit ihrem „Bock Treffpunkt Imbiss“ müssen Frank Küster und André Dassow irgendetwas richtig machen: Kein anderer Imbiss bekam so viele positive Bewertungen wie ihr gemütlicher Treffpunkt mit der kleinen Terrasse in St. Georg. Mit 167 Stimmen liegen die beiden Inhaber punktgleich mit „Colett“ und teilen sich den fünften Platz. Ihr „Treffpunkt“ ist nicht einfach nur ein Imbiss, sondern eine Herzensangelegenheit. Täglich wechselnder Mittagstisch und die Spezialität des Hauses, frittierte Burger, auch sämtliche Imbiss-Klassiker stehen auf der Karte der Lieblingsadresse vieler Gäste nicht nur aus St. Georg.

Andfré dassow und Frank Küster
André Dassow (l.) und Frank Küster machen den Treffpunkt Imbiss zu einem Lieblingsplatz der MOPO-Leser.

Außerdem gibt es hausgemachten Kuchen und Muffins – alles mit einem Lächeln und guter Laune angeboten. Nebenher verkaufen und servieren die beiden Inhaber britische Spezialitäten und haben sogar ein Geschenk-Sortiment von „Serviettenzauber“ im Angebot – ein Imbiss der ganz besonderen Art. „Der Treffpunkt muss bleiben, weil das alte St. Georg leben muss. Weil das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Weil die beiden Jungs Frank und André echt tolle Menschen sind“, schreibt MOPO-Leser Florian und bringt damit auf den Punkt, was die Gäste am „Bock Treffpunkt Imbiss“ lieben.

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