• Der hessische Jugendmeister im Frisieren von Herren, den Günter Zint zu Nacktaufnahmen überredet hatte.
  • Foto: Günter Zint

Nackter Mann auf Kult-Mercedes: „Wovon Millionen Frauen träumen“

Beatles-Chronist, Kiez-Experte und Gründer der „St. Pauli Nachrichten“: Günter Zint ist eine Fotografen-Legende. Und der 80-Jährige ist immer auch großer Auto-Fan gewesen und hat seit 1960 mehr als fünf Millionen Kilometer auf Europas Straßen abgerissen. Sein Lieblingsauto ist ein 1937er Mercedes 170. Lesen Sie hier, welch unglaubliche Geschichten der Hamburger Fotograf mit seinem Diesel erlebt hat.

Ganze 400 Mark (200 Euro) hat Günter Zint 1960 für den Mercedes 170 gezahlt. Ein paar Jahre später gründete der Fotograf die legendären „St. Pauli Nachrichten“ und der Reporter fuhr mit dem ehemaligen Dienstwagen des Bundesgrenzschutzes für „Hamburgs frechste Zeitung“ (Eigenwerbung) zu hunderten Terminen. So entstand auch dieses Bild mit einer unbekannten Nackten und einem Plüschtier.

Ganze 400 Mark (200 Euro) hat Günter Zint 1960 für den Mercedes 170 gezahlt. Ein paar Jahre später entstand dieses Bild mit einer unbekannten Nackten und einem Plüschtier.
1960 kaufte Günter Zint den Mercedes 170. Ein paar Jahre später entstand dieses Bild mit einer unbekannten Nackten und einem Plüschtier.

Nacktes Roy-Black-Double: „Wovon Millionen Frauen träumen“

Nein, dieser nackte Mann im Wald auf der Kühlerhaube ist nicht Roy Black, sondern der hessische Jugendmeister im Frisieren von Herren, den Günter Zint 1969 auf der Reeperbahn getroffen und zu Nacktaufnahmen überredet hatte. Die Bilder des Doubles erschienen dann groß in den „St. Pauli Nachrichten“ unter der Schlagzeile: „Wovon Millionen Frauen träumen: Roy Black nackt!!!“

Der hessische Jugendmeister im Frisieren von Herren, den Günter Zint zu Nacktaufnahmen überredet hatte.
Der hessische Jugendmeister im Frisieren von Herren, den Günter Zint zu Nacktaufnahmen überredet hatte.

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Obwohl der echte Roy Black und Günter Zint gut miteinander bekannt waren, drohte das Management des Schlagersängers mit einer Millionenklage. Nachdem der „Stern“ die Story aufgriff, zog der Manager die Klage aber zurück, weil er weitere Medienberichte unbedingt verhindern wollte.

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