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  • Foto: Marius Roeer

Kontrollfahrt in Hamburg: So dreist behindern Falschparker die Feuerwehr

Bergedorf/Lohbrügge –

Für viele Autofahrer ist es nur eine kleine Sünde, doch im Ernstfall kann diese Menschenleben gefährden. Die Rede ist vom Falschparken, welches die Feuerwehr behindert. Vor allem die lange Drehleiter benötigt eben ihren Raum zum Rangieren. Und das bedenken Parksünder oft nicht. Regelmäßig fährt die Feuerwehr deswegen in Polizeibegleitung durch ihre Reviere, um Problembereiche in denen sie nicht durchkommt, zu erkennen.

Freitagabend war das von 19 bis 21 Uhr bei der Wache 26 in Bergedorf der Fall. Hier erwies sich Neuallermöhe mit seinen vielen Straßen-Ringen als Problemfall. Das Parken ist hier grundsätzlich nur da erlaubt, wo Schilder darauf hinweisen. Doch viele Allermöher parken aus Not kreuz und quer.

Kontrollfahrt durch Hamburg: Falschparker behindern Feuerwehr

So wie der Fahrer eines VW-Golf am Anna-von Gierke-Ring. Im Einsatz wär die Feuerwehr hier nicht mehr durchgekommen. Der Abschlepper war schon bestellt, als der Fahrer zum Auto kam. Er gab sich einsichtig, fuhr den VW weg. Richtig frech falsch geparkt hatte der Halter eines Mercedes an den Glasbläserhöfen. Er hatte seinen Wagen nämlich in die Feuerwehrzufahrt gestellt! Er kam trotzdem mit einem Strafmandat davon, weil es eben nur eine Kontroll- und keine Einsatzfahrt war.

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Feuerwehrsprecher Martin Schneider appelliert an Hamburgs Autofahrer: „Bitte parken sie verantwortungsvoll. Wenn wir mit Blaulicht unterwegs sind, kommt es auf jede Minute an.“     

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