Das Hamburger Rathaus.
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Kommt sie jetzt?: Hamburger Senat prüft Ausgangsbeschränkung – und weitere Maßnahmen

Viel Spielraum bleibt der Politik nicht mehr, um die dritte Corona-Welle zu stoppen. Der Hamburger Senat prüft nach MOPO-Informationen jetzt, ob Ausgangsbeschränkungen verhängt werden können.

Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte am Sonntag für eine konsequente Umsetzung der geltenden Stufenregelung plädiert. „Je früher dies erfolgt, desto besser ist es für alle“, sagte er.

Hamburger Senat prüft Ausgangsbeschränkungen

Jetzt prüft der Senat nach MOPO-Informationen, ob für Hamburg eine Ausgangsbeschränkung verhängt werden kann. Falls diese Maßnahme eingeleitet wird, gelte sie voraussichtlich aber erst ab dem Wochenende.

Ebenfalls werde eine Testpflicht für Unternehmen und ein Nachsteuern beim Thema Schulen geprüft. Eine Schulschließung soll vorerst aber nicht vorgesehen sein. Friseure sollen wohl geöffnet bleiben. Strengere Kontaktbeschränkungen sind wohl nicht angedacht.

Hamburger Inzidenz steigt weiter

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Hamburg lag am Montag bei 152,1. Zum Vergleich: Der bisherige Höchstwert der gesamten Pandemie lag an Weihnachten 2020 in der Stadt bei 179,6.

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Seit Montag ist bereits eine neue Corona-Verordnung in Kraft. Darin sind eher kleine Änderungen zu finden, wie die Maskenpflicht in Autos, wenn mehrere Hausstände zusammen unterwegs sind. Bund und Länder hatten zuletzt beschlossen, dass Regionen mit einer Inzidenz über 100 weitere Maßnahmen wie Ausgangsbeschränkungen verhängen oder die Kontaktbeschränkungen verschärfen dürfen. (gt/abu)

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