Eine Person hält eine Mezuzah in den Händen.
  • Die Mezuzah, die Philipp Stricharz von der Jüdischen Gemeinde Hamburg am Büro vom Antisemitismusbeauftragten der Stadt, Stefan Hensel, angebracht hat.
  • Foto: Wissenschaftsbehörde Hamburg

Mezuzah für Antisemitismus-Beauftragten: Kleine Kapsel, großer Segen

Die Jüdische Gemeinde hat am Donnerstag eine Mezuzah im Büro des neuen Antisemitismusbeauftragten Stefan Hensel befestigt. Philipp Stricharz, Erster Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Hamburg, brachte die schützende Kapsel an. Auch die Zweite Bürgermeisterin, Katharina Fegebank (Grüne), war vor Ort. Die Wissenschaftsbehörde veröffentlichte ein Video bei Twitter.

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Hamburg: Was ist eine Mezuzah?

Mezuzah bedeutet „Türpfosten“. Sie bezeichnet eine Schriftkapsel, die im Judentum Verwendung findet. Sie soll Segen bringen und ist in jüdischen Haushalten vor allem in Räumen angebracht, wo gegessen und geschlafen wird. Stricharz brachte die Mezuzah wie üblich an der rechten Seite des Türrahmens an. „Eine große Ehre!“, sagte Stricharz. Hensel hatte sein Amt als Antisemitismusbeauftragter am 1. Juli offiziell angetreten. (mp)

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