• Mehrere Menschen demonstrieren in Harburg gegen Rechts.
  • Foto: Rene Schröder 

In ganz Hamburg: Proteste gegen Nazi-Demo – so ist die Lage

Harburg –

„Menschenrechte statt rechte Menschen“ – nur eines der vielen Plakate, die Masken tragende Demonstranten am 1. Mai bei einer von zehn Aktionen in Harburg in die Höhe hielten. Die Proteste richteten sich gegen einen geplanten, aber abgelehnten Nazi-Aufmarsch.

Der Seeveplatz, da wo sie in Abstand zueinander standen, ist nur wenige Meter vom ZOB des Harburger Bahnhofes an der Hannoverschen Straße entfernt. Dort wollten eigentlich 25 Menschen unter dem Tenor „Zuwanderung bewirkt Sozialabbau: Gegen die rote und die goldene Internationale – heraus zum 1. Mai!“ protestieren. Anmelder: Christian Worch, Neonazi.

Hamburg: Protest gegen Nazi-Demo – Polizei: „Alles friedlich“

Doch der Aufmarsch wurde abgelehnt, und das gleich dreimal: einmal von der Polizei, dann vom Verwaltungsgericht. Und letztlich setzte auch das Oberlandesgericht dem Anmelder einen Riegel vor. Begründung: mangelnder Infektionsschutz. Das Urteil ist unanfechtbar.

Der Protest gegen den geplanten Nazi-Aufmarsch ist nicht der einzige dieser Art: So sind neun weitere Mahnwachen im Bereich Harburg, zwei in der Innenstadt und eine in Bergedorf geplant. Bisher verlaufen die Aktionen alle friedlich, so die Polizei. (dg)

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