• Hamburg von oben: Im Bezirk Mitte stiegen die Inzidenzwerte im Laufe der Pandemie stark an.
  • Foto: imago images/McPHOTO

Höher als im Rest der Stadt: So reagiert ein Hamburger Bezirk auf die Infektionszahlen

Mitte –

Süßigkeiten, Postkarten, Aufklärungsteams in verschiedenen Sprachen: Der Bezirk Mitte, in dem die Infektionszahlen höher sind als im Rest der Stadt, geht in die Offensive und hat mehrere Info-Aktionen zur Ansteckungsgefahr gestartet.

„Die effektivsten Bausteine im Kampf gegen Corona sind aktuell Testen, Impfen und Aufklären. Aber gerade hier herrscht noch viel Unsicherheit in den verschiedenen Communitys“, so Mittes Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (SPD).

Die Broschüre der neuen Informationskampagne zu Corona der Stadt Hamburg.

Die Broschüre der neuen Informationskampagne zu Corona der Stadt Hamburg.

Foto:

Bezirksamt Hamburg-Mitte 

Bis zum 27. Juni sollen zwei mal wöchentlich Aktionen stattfinden unter dem Motto „Lass Corona nicht in unsere Mitte“ in den Stadtteilen Veddel, Wilhelmsburg, Kirchdorf Süd, Rothenburgsort, Horn, Billstedt und Mümmelmannsberg.

Hamburg-Mitte hat eine neue Informationskampagne zu Corona

So sind am Mittwoch Tüten mit Süßigkeiten und Postkarten auf der Horner Geest in Horn und in Kirchdorf-Süd verteilt worden. Es gibt mehrsprachige Plakate und Flyer, sowie Informationsstände auf Marktplätzen und vor Einkaufszentren.

Das könnte Sie auch interessieren: „Schütze Deine Familie“ Mehrsprachige Info-Kampagne zu Corona in Hamburg

Zu den Corona Aufklärungs-Teams („CATs“) zählen unter anderem die Elternschulleitungen, Elternlotsen und Mitarbeitende der StoP-Projekte. Der Bezirk Mitte meldete mit 389 neuen Fällen vom 3. bis 10. Mai die meisten Ansteckungen in der Hansestadt. (am)

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp