MOPO AR App
  • Zeitreise ins alte St. Pauli: Mit der MOPO AR App ist das möglich
  • Foto: MOPO-Archiv

MOPO AR App: Kommen Sie mit! Zeitreise ins alte St. Pauli

Stellen Sie sich vor, Sie stehen auf der Großen Freiheit und plötzlich brechen vor Ihnen die Mauern ein und Sie blicken hinein in den „Star-Club“ von einst, wo Inhaber Manfred Weissleder die berühmtesten Bands der 60er Jahre auftreten ließ: die Beatles, Chuck Berry, Little Richard oder Fats Domino. Sie riechen den Zigarettenrauch, Sie hören den Applaus. Sie sind fast dabei. Ist das nicht toll?

Zeitmaschinen gibt es nicht? Gibt es doch! Dank digitaler Technologie. Stichwort: Augmented Reality (AR). Das bedeutet so viel wie „erweiterte Realität“. Die Wirklichkeit wird durch virtuelle Elemente ergänzt, durch Texte, Videos, Bilder oder dreidimensionale Animationen. Und mit einem Mal wissen Sie nicht mehr, ob Sie im Jahr 2021 oder 1964 sind …

Star-Club
Hier traten in den 60er Jahren die besten Bands der Welt auf: der Star-Club.

Die MOPO AR App: Augmented Reality ist wie ein kleines Wunder

Genau darauf basiert die neue MOPO AR App: Mit ihr können die Nutzer tief eintauchen in die mal mehr, mal weniger glamouröse Vergangenheit von St. Pauli. Mit dieser App, runtergeladen auf Smartphone oder Tablet, wird an den Originalschauplätzen verblüffend realitätsnah simuliert, wie es früher zuging in Deutschlands schillerndstem Vergnügungsviertel.

>> Die neue MOPO AR App – hier kostenlos downloaden im Google Play Store (Android) oder im Apple App Store (iPhone und iPad)

MOPO AR APP
Die neue MOPO AR App bietet phantastische Möglichkeiten.

Die MOPO AR App funktioniert ganz simpel: Sie lotst den Nutzer auf einer imaginären roten Linie präzise an die historischen Schauplätze und sofort geht es los: Fotografien aus dem MOPO-Archiv erscheinen, dazu gibt der Audioguide sorgfältig recherchierte Hintergrundinformationen zu den Locations und zu den Personen, die dort eine Rolle spielten – ob es die Beatles sind, Willi Bartels, der König von St. Pauli oder Domenica, die berühmte Hure.

Eine Menge gibt es zu erleben. Kostprobe gefällig? Na, dann halten Sie sich fest, es geht los!

Wo heute der Penny ist auf der Reeperbahn war, steppte in den 20er Jahren der Bär

Eine Station auf unserer MOPO AR App-Zeitreise führt zum „Penny“-Supermarkt an der Reeperbahn, der sich auf unserem Handy plötzlich in einen schillernden Amüsiertempel der 20er Jahre verwandelt: Damals befand sich das „Alkazar“ in dem Gebäude, in dem der Schampus in Strömen floss und dem vergnügungssüchtigen Publikum alle 15 Minuten eine neue Sensation präsentiert wurde, nackt tanzende Frauen inklusive.

Alkazar
Die 20er Jahre auf dem Kiez. Hier eine Aufnahme aus dem Alkazar.

Auch Teil unserer Zeitreise: der Spielbudenplatz, der ja so heißt, weil hier vor 150 Jahren tatsächlich Schausteller in ihren Holzhütten den stärksten Mann der Welt oder die Frau ohne Unterleib präsentierten. Wir treten ein in das „Panoptikum“, wie es vor den Bombenangriffen im Zweiten Weltkrieg aussah, und machen Bekanntschaft mit dessen Gründer, der immerhin Hamburgs erster Autobesitzer war. Allerdings sieht sein fahrbarer Untersatz weniger wie ein Auto aus, dafür mehr wie eine Kutsche ohne Pferde.

MOPO AR App
Derzeit werden Zeitreisen ausschließlich in St. Pauli angeboten – aber weitere Stadtteile sollen hinzu kommen.

„Junge, kommt bald wieder“: In der „Washington Bar“ wurde Freddy Quinn entdeckt

Gleich um die Ecke befindet sich die „Washington Bar“. Und wenn unsere Zeitmaschine hier haltmacht, dann seien Sie nicht überrascht, wenn Sie ihm begegnen: Freddy Quinn. Sie wissen schon: „Junge, komm bald wieder“ oder „Die Gitarre und das Meer“. Hier in der „Washington Bar“ wurde der Musiker entdeckt, der heute neben Hans Albers als Prototyp des Hamburger Seemanns gilt. Komische Geschichten gibt’s: Freddy ist nämlich Österreicher.

Was auf unserer Zeitreise ganz bestimmt nicht fehlen darf, ist die Herbertstraße. Männer haben’s leicht. Die können an den Sichtblenden einfach vorbeigehen. Damen dagegen sollten das lieber unterlassen – aber das macht gar nichts. An dieser Stelle verwandelt sich unsere AR App von einer Zeitreisemaschine in einen Röntgenapparat: Wir blicken einfach durch das Metall hindurch und erkunden die Geschichte dieser 60 Meter langen Straße, die übrigens erst seit dem 1. Januar 1900 dem horizontalen Gewerbe vorbehalten ist.

Domenica
Domenica, Deutschlands Kurtisane Nummer eins

Domenica war Deutschlands berühmteste Hure

Bevor wir dann wieder zurückkehren in die Gegenwart, erfahren wir auch noch viel über die Geschichte des Doms: Dieser berühmteste deutsche Jahrmarkt heißt so, weil er ursprünglich vorm Hamburger Dom stattfand, jener Kathedrale, die 1806 abgerissen wurde. Seit 1893 ist das Volksfest auf dem Heiligengeistfeld angesiedelt. Die App präsentiert faszinierende Fotos, die zeigen, wie es da aussah zu einer Zeit, als Achterbahnen noch aus Holz waren …

Ach ja, wenn Sie sich fragen, warum der Platz, auf dem der Dom stattfindet, ausgerechnet einen so pastoralen Namen wie Heiligengeistfeld trägt, dann haben wir diese Antwort natürlich auch für Sie: Einst war dort das Hospital zum Heiligen Geist zu Hause, ein Klosterkrankenhaus.

Jungmühle
Nachtleben auf dem Kiez: oben ohne in der „Jungmühle“

Zeitreise mit der MOPO: Weitere Stadtviertel kommen bald hinzu

Haben Sie Lust bekommen, auch mal auf Zeitreise zu gehen? Dann holen Sie sich die MOPO AR App. St. Pauli ist erst der Anfang. Nach und nach wird die MOPO der App weitere aufregende Zeitreisen hinzufügen. Und sollten Sie einen Stadtteil im Sinn haben, über dessen Vergangenheit Sie mehr erfahren wollen – machen Sie uns einfach einen Vorschlag. Mit dem Hashtag #mopozeitreise kann in den sozialen Medien jeder seine Ideen beisteuern.

>> Die neue MOPO AR App – hier kostenlos downloaden im Google Play Store (Android) oder im Apple App Store (iPhone und iPad)

Die MOPO AR App ist entwickelt worden von ZAUBAR in Zusammenarbeit mit Googles ARCore. Die einzigartige App, die besonders optimiert ist für Google Pixel Phones, nutzt das neu entwickelte System ARCore Earth Cloud Anchors, mit dem standortbasierte AR-Erlebnisse in der realen Welt entdeckt werden können.

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