Kinder erfrieren, alles kollabiert: Als der Katastrophen-Winter in den Norden kam
Am Morgen des 28. Dezember 1978 ahnt niemand, was für eine Katastrophe droht. Die Temperaturen liegen bei rund zehn Grad über Null – typisches Weihnachtstauwetter also. Doch dann ändert sich innerhalb von wenigen Minuten alles: Über Schleswig-Holstein stoßen eisige Luftmassen von bis zu 47 Grad Minus auf feuchtwarme Atlantikluft. Ein folgenschweres Zusammentreffen – es kommt zur schlimmsten Schneekatastrophe in der Geschichte Norddeutschlands. Menschen erfrieren, Verkehr und Kommunikation brechen zusammen, der Strom fällt aus, viele Orte sind von der Außenwelt abgeschnitten, die Armee kämpft mit Panzern und Sprengladungen gegen die Schneemassen. Und nur wenige Wochen später trifft es Hamburg erneut. Am Ende sind mindestens 17 Menschen tot. Niemand, der ihn erlebt hat, wird diesen Winter je vergessen können.
- Deutsch (Deutschland)
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