• Knust
  • Foto: RUEGA

Hilferuf aus Hamburger Kult-Club: Auch das Knust kämpft ums Überleben

St. Pauli –

Die Geschichte des stadtbekannten Clubs reicht bis ins Jahr 1976 zurück, in all der Zeit meisterte das Knust manch harte Phase. Doch durch die Corona-Krise kämpft der Laden am Neuen Kamp gerade um sein Überleben.

„Wir haben jeden Euro, der übrig war, in unser Musikprogramm gesteckt“, gab das Knust in einem am vergangenen Freitag veröffentlichten Facebook-Video bekannt. Die Mitarbeiter, die Miete und die Fixkosten können daher nicht mehr bezahlt werden.

Spendenaufruf für das Knust

Immerhin, es ist Hilfe in Sicht: Bedruckte T-Shirts mit der Aufschrift „Keep cool & rock on after!“ sollen Spenden generieren, um die Zeit der geschlossenen Türen zu überbrücken. Getreu dem T-Shirt-Motto sollen die Einnahmen des Online-Shops dafür sorgen, dass es nach Corona möglichst im bewährten Stil weitergeht gegenüber der U-Bahn-Station Feldstraße. Außerdem haben „Heartphones“, die Veranstalter der Kopfhörer-Partys im Knust, das „Knust-Retter-Ticket“ beigesteuert. Eben dieses gibt es für zehn Euro (statt normal sieben Euro bei den Partys) zu erstehen, die jeweils drei Euro mehr gehen direkt an das Knust. (mdo)

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