Die Hamburger Lernferien gehen in die siebte Runde – und werden bis Ende 2022 verlängert, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD).
  • Die Hamburger Lernferien gehen in die siebte Runde – und werden bis Ende 2022 verlängert, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD).
  • Foto: dpa | Marcus Brandt

Hilfe gegen Corona-Lernlücken: Hamburger Lernferien starten

Ausschlafen, Freund:innen treffen, in den Urlaub fahren, Spaß haben – so oder so ähnlich dürften die Sommerferien bei den meisten Hamburger Schüler:innen aussehen. Einige von ihnen pauken allerdings schon wieder: Am Montag sind die siebten Hamburger Lernferien gestartet. Mit dem Angebot sollen die Lernlücken, die die Corona-Pandemie aufgetan hat, geschlossen werden können.

Insgesamt 562 Kurse an 213 Schulen werden bei den Lernferien angeboten. An den anderen Schulen gab es jeweils zu wenige Anmeldungen, so dass keine Kurse zustande kamen, hieß es von der Schulbehörde. Rund 4000 Schüler:innen sollen an dem freiwilligen Programm teilnehmen.

Hamburg: 213 Schulen bieten Lernferien an

Die Lernferien-Kurse sind kostenlos und bedienen alle Altersstufen – von der Vorschule bis hin zur Vorbereitung auf das Abitur. Eine Woche lang sitzen acht bis zwölf Schüler:innen pro Kurs über 15 Schulstunden in kleinen Lerngruppen zusammen. Erstmals hatte die Schulbehörde dieses Angebot 2020 geschaffen, jetzt gibt es die Lernferien bereits zum siebten Mal.

„Alle drei Programme der Corona-Lernförderung an Hamburgs staatlichen Schulen laufen damit kontinuierlich und bieten für unterschiedliche Schülergruppen Angebote, um Corona-bedingte Lernlücken aufzuholen. Die weiterhin hohen Teilnahmezahlen bestärken uns darin, dass es richtig ist, die Hamburger Lernferien bis Ende 2022 zu verlängern“, sagte Schulsenator Ties Rabe (SPD).

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Rabe wandte sich zudem an die Bundesregierung, die sich ihrer Verantwortung für die Schulkinder stellen müsse: „Wir erwarten, dass sich gerade der Bund jetzt nicht aus der Verantwortung zieht, sondern das laufende Corona-Aufholprogramm aufstockt und verlängert sowie gemeinsam mit den Ländern zügig ein dauerhaftes Nachfolgeprogramm zur Verbesserung der Startchancen für benachteiligte Schülerinnen und Schüler entwickelt und umsetzt.“

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