Pastor Sieghard Wilm muss die St.Pauli Kirche im Winter in eine Zwangspause schicken. (Archivbild)
Pastor Sieghard Wilm muss die St.Pauli Kirche im Winter in eine Zwangspause schicken. (Archivbild)
  • Pastor Sieghard Wilm muss die St.Pauli Kirche im Winter in eine Zwangspause schicken. (Archivbild)
  • Foto: dpa / Daniel Bockwoldt

Heizen zu teuer: Hamburger Kirche macht monatelang dicht

In den vergangenen Monaten habe zahlreiche Kirchengemeinden angekündigt, dass im Winter ihre Kirche geschlossen bleibt. Gottesdienste sind dann oft in kleineren Räumen. Auch die St. Pauli Kirche hat sich nun für eine Zwangspause entschieden.

Die St. Pauli Kirche wird im Winter mit Blick auf die hohen Energiekosten für drei Monate geschlossen bleiben. „Aufgrund der Knappheit von Energie und steigender Preise will die St. Pauli Kirche ihren Teil zum Einsparen beitragen: Von Januar bis März 2023 machen wir eine ‚Winterkirche‘“, teilte die Kirche auf ihrer Internetseite mit.

Hamburg: St. Pauli Kirche ab Januar in Zwangspause

Das Motto sei dann „Kirche macht Schule“. Die Gemeinde werde in der Zeit ihre Gottesdienste und Veranstaltungen in der Cafeteria der benachbarten Stadtteilschule am Hafen in der Bernhard-Nocht-Straße anbieten.

„Es reicht uns die Restwärme des Schulbetriebs und wir haben einen wunderbaren Raum mit Elbblick wenige Schritte nur von unserer Kirche entfernt“, hieß es weiter. Die erste kirchliche Veranstaltung dort ist der Gottesdienst am 1. Januar, 11 Uhr.

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Die Kirche werde noch bis Ende Dezember genutzt und auf 17 Grad Celsius geheizt, sagte St.-Pauli-Pastor Sieghard Wilm im Podcast „Wie ist die Lage“. „Bei offener Tür kann es kälter werden. Wir haben aber auch Decken bestellt. Man sollte gut angezogen sein, aber frieren muss keiner.“ (dpa/mp)

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