Passanten vor der Hafenkulisse mit Elbphilharmonie und Museumsschiff Cap San Diego auf den Landungsbrücken an der Elbe.
  • Passanten vor der Hafenkulisse mit Elbphilharmonie und Museumsschiff „Cap San Diego“ auf den Landungsbrücken an der Elbe. (Symbolbild)
  • Foto: dpa

Hamburger Wahrzeichen feiert 60. Geburtstag

Vor 60 Jahren lief die „Cap San Diego“ in Hamburg vom Stapel, bis 1981 verkehrte der Frachter regelmäßig zwischen Europa und Südamerika. Nun wurde Geburtstag gefeiert.

Mit einem Brückenempfang hat das Museumsschiff „Cap San Diego“ im Hamburger Hafen sein 60-jähriges Jubiläum gefeiert. Auch Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) überbrachte am Mittwoch persönlich seine Glückwünsche. Zum Jubiläum erscheinen eine „Cap San Diego-Gedenkmedaille“ aus Silber sowie ein Buch über die Menschen an Bord, teilten die Veranstalter mit. Die „Cap San Diego“ ist das letzte noch erhaltene Schiff einer Serie von sechs Stückgutfrachtern, die für die Reederei Hamburg Süd gebaut wurden. Wegen ihrer eleganten Form tragen die Schiffe auch den Beinamen „Weiße Schwäne des Südatlantiks“.


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Vom Frachter zum Museumsschiff

Von 1962 bis 1981 transportierte die „Cap San Diego“ unter anderem Autos und Maschinen nach Südamerika. Auf der Rückreise hatte sie Kaffee, Öle, Rindfleisch und Textilien geladen. Mit dem Siegeszug der Containerschifffahrt verloren die Stückgutfrachter jedoch zunehmend an Bedeutung. Kurz vor der geplanten Verschrottung im August 1986 kaufte die Stadt Hamburg das heruntergekommene Schiff. Sie ließ den Frachter generalüberholen und zum Museumsschiff umbauen.

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Heute ist die „Cap San Diego“ das größte zivile fahrtüchtige Museumsschiff der Welt und hat einen ständigen Liegeplatz an der Überseebrücke. Besucher können es vom Maschinenraum bis zur Kommandobrücke besichtigen und erhalten dabei Einblicke in die Frachtschifffahrt. Mehrmals im Jahr läuft das Museumsschiff als schwimmendes Hotel zu Fahrten auf Nord- und Ostsee aus. (dpa/mp)

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