Die Kosten steigen, es gibt immer weniger Spenden: Die Hamburger Tafel ist nun selbst in Not.
Die Kosten steigen, es gibt immer weniger Spenden: Die Hamburger Tafel ist nun selbst in Not.
  • Die Kosten steigen, es gibt immer weniger Spenden: Die Hamburger Tafel spürt die aktuelle Wirtschaftslage.
  • Foto: picture alliance/dpa/Daniel Reinhardt

Hamburger Unternehmerpaar spendet große Summe an die Tafel

Die hohe Inflation trifft auch die Hamburger Tafel. Nun spendete die Stiftung eines bekannten Hamburger Unternehmerpaares dem gemeinnützigen Verein einen sechsstelligen Betrag. Es ist nicht das erste Mal, dass die Stiftung hilft.

„Tu was du kannst, mit dem was du hast und dort, wo du bist.“ zitiert das Ehepaar Otto auf ihrer Stiftungswebsite den ehemaligen US-Präsidenten Theodore Roosevelt. Die „Dorit und Alexander Otto Stiftung“ unterstützt die Arbeit der Hamburger Tafel jetzt mit einer einmaligen Spende von 100.000 Euro. Durch die derzeitige Inflation haben immer weniger Gastronomen und Supermärkte Lebensmittel für die Tafel übrig. Deswegen ermöglicht die Spendensumme neben den normalen Kosten, wie dem Fuhrpark und der Miete, auch den Zukauf von neuen Lebensmitteln. Durch die finanzielle Geldspritze des Hamburger Ehepaares, sichert die Tafel damit die Versorgung der Bedürftigen über die Wintermonate.

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Unternehmer Alexander Otto und seine Frau Dorit (Vorsitzende der Stiftung). Beide Hamburger setzten sich für diverse Spendenprojekte ein. Foto: Georg Wendt/dpa ++ +++
Unternehmer Alexander Otto und seine Frau Dorit (Vorsitzende der Stiftung). Beide Hamburger setzten sich für diverse Spendenprojekte ein.
Unternehmer Alexander Otto und seine Frau Dorit (Vorsitzende der Stiftung). Beide Hamburger setzten sich für diverse Spendenprojekte ein.

Alexander Otto ist der jüngste Sohn des Versandhausgründers Werner Otto. Sein Vermögen wurde 2021 von dem US-Amerikanischen Forbes Magazine auf 11,9 Milliarden Dollar geschätzt. Die Hamburger Tafel wird ausschließlich durch Spenden finanziert und erhält keine öffentlichen Zuschüsse. Seit 1994 sammelt die Hilfsorganisation bei Händlern und Herstellern überschüssige Lebensmittel und unterstützt damit an 31 Lebensmittelausgabestellen in und um Hamburg pro Woche rund 30.000 bedürftige Menschen mit über 90 Tonnen Lebensmitteln. Zudem werden 65 weitere Einrichtungen unterstützt.

Das Paar half in Hamburg schon öfter aus

Die „Dorit und Alexander Otto Stiftung“ wurde 2011 von dem Hamburger Unternehmerpaar gegründet. Zu ihren Förderungen zählen unter anderem ein Förderfonds für Kulturschaffende während des Corona-Lockdowns, die Modernisierungen der Hamburger Kunsthalle, die Restaurierung der St. Katharinen-Kirche sowie die Unterhaltung der Ambulanz für Traditionelle Chinesische Medizin am Mammazentrum des Jerusalem-Krankenhauses.

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