Die meisten Deutschen blicken zuversichtlich auf das nächste Jahr. (Symbolbild)
  • Die meisten Deutschen blicken zuversichtlich auf das nächste Jahr. (Symbolbild)
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Hamburger Studie: Der Optimismus stirbt zuletzt – außer in Ostdeutschland

Trotz der andauernden Corona-Pandemie blicken die Deutschen nach einer neuen Umfrage mehrheitlich mit Optimismus auf das Jahr 2022. Nur in Ostdeutschland sind die Menschen etwas negativer eingestellt und gehen nicht davon aus, dass das nächste Jahr besser als 2021 werden wird. 

In einer repräsentativen Studie des Hamburger Zukunftsforschers Horst Opaschowski sagten 53 Prozent der Befragten, dass sie dem kommenden Jahr mit großer Zuversicht entgegensähen. Vor einem Jahr hatten sich 56 Prozent mit Blick auf 2021 so geäußert.

Prognose für 2022: Zuversicht trotz Pandemie

Ostdeutsche sind weniger optimistisch, wie aus den Umfrageergebnissen hervorgeht. Nur 50 Prozent erwarten bessere Zeiten, gegenüber 54 Prozent bei den Westdeutschen. Und nicht alle Ostdeutschen trauen ihrem eigenen Optimismus: Lediglich 43 Prozent von ihnen stimmten der Aussage zu, dass das kommende Jahr besser als das zu Ende gehende werde. Bei den Westdeutschen teilen 57 Prozent diese Ansicht.

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Auch hinsichtlich der neuen Bundesregierung sind die Erwartungen der Ostdeutschen deutlich geringer als die der Westdeutschen. „Ich setze große Hoffnungen auf die neue Regierung“ – dieser Aussage wollten nur 39 Prozent der Menschen in den östlichen Bundesländern zustimmen. 


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Im Westen Deutschlands glauben 55 Prozent, dass die neue Regierung unter Kanzler Olaf Scholz (SPD) Positives bewirken wird. Die Umfrage führte Opaschowski Mitte November in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Ipsos durch. (dpa/se)

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