Ergun Çağatay
  • Das Foto zeigt ein Selbstbildnis des türkischen Fotojournalisten Ergun Çağatay in Grubenkleidung vor Beginn des Besuchs eines Steinkohlebergwerks in Duisburg-Walsum.
  • Foto: picture alliance/dpa/Ruhr Museum | Ergun Çağatay

Hamburger Museum zeigt Ausstellung über türkisch-deutsches Leben

Zum 60. Jahrestag des Anwerbeabkommens zwischen Bonn und Ankara zeigt das Museum für Hamburgische Geschichte die Ausstellung „Wir sind von hier. Türkisch-deutsches Leben 1990. Fotografien von Ergun Çağatay“.

Bis zum 6. Juni sind rund 120 Arbeiten des Istanbuler Fotografen Ergun Çağatay (1937-2018) zu sehen, die dieser von März bis Mai des Jahres 1990 gemacht hat. Dafür fotografierte er Türkeistämmige jeden Alters in Hamburg, Köln, Werl, Berlin und Duisburg – in Einzel- und Gruppenporträts, bei ihrer Arbeit und ihren Familien zu Hause, bei Festen, Kulturveranstaltungen und Versammlungen in den Moscheen.

Türkisch-deutsche Leben: Ausstellung in Hamburger Museum

„Seine Fotografien vergegenwärtigen eine Zeit, in der sich Deutschland in eine multikulturelle Gesellschaft verwandelte“, teilte das Museum am Donnerstag mit.

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Auf den in der Ausstellung zu sehenden eindrucksvollsten Arbeiten fächere sich die ganze Vielfalt der damaligen türkisch-deutschen Lebenswelt auf: Die Bilder geben den Besucherinnen und Besuchern Einblicke in Wohnzimmer und Moscheen, in Fabriken, in Obst- und Lebensmittelgeschäfte, ja sogar in die Atmosphäre eines Stahlwerks und einer Steinkohlenzeche unter Tage. (mp/dpa)

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