Großveranstaltungen wie der Schlagermove sind derzeit kaum vorstellbar. 
  • Großveranstaltungen wie der Schlagermove sind derzeit kaum vorstellbar. 
  • Foto: picture alliance/dpa/Georg Wendt
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Hamburger Großevents: Schlagermove & Festivals

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Die Corona-Krise sorgt besonders in der Veranstaltungsbranche für schwere Zeiten. Viele Veranstalter in Hamburg blicken aber optimistisch in die Zukunft – obwohl eines der größten Events der Stadt, der Hafengeburtstag, bereits abgesagt wurde. 

Bereits Mitte November hatte Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) den vom 7. bis 9. Mai geplanten Hafengeburtstag erneut abgesagt.

 

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Corona in Hamburg: Hafengeburtstag erneut abgesagt

Angesichts der unklaren Entwicklung der Pandemie sei es unrealistisch, im Mai eine Veranstaltung mit einer Million Besucher durchführen zu wollen. Auch die Wiedereröffnung des Fischmarkts rückte vorerst in weite Ferne.

Elbjazz, Christopher Street Day und Co: Hamburgs Veranstalter optimistisch

 

Andere Veranstalter haben ihre Pläne für 2021 aber noch nicht begraben: „Im vergangenen Jahr konnte es keine Harley Days in unserer schönen Hansestadt geben, in diesem Jahr setzen wir alles daran, das Event stattfinden zu lassen. Die Planungen laufen auf Hochtouren“, heißt es auf der Homepage der Motorrad-Tage, die für den 25. bis 27. Juni geplant sind.

Die Vorbereitungen für das Elbjazz-Festival im Hafen am 4. und 5. Juni gehen ebenfalls weiter. „Wir beobachten die Lage genau und befinden uns im ständigen Dialog mit der Politik“, teilten die Veranstalter mit.

„Was wäre das Leben ohne Hoffnung?“, sagt auch Frank Klingner, Veranstalter des Hamburger Schlagermoves. Ob die Menschen auch 2021 wieder singend und kostümiert über die Reeperbahn ziehen können, hänge in erster Linie davon ab, inwieweit Großveranstaltungen im Juli wieder erlaubt sein werden.

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Schlagermove in Hamburg: Hygienekonzepte könnten kaum greifen

„Nach unserer Einschätzung können wir einen Schlagermove 2021 nur auf den bewährten Konzepten planen“, so Klingner. Hygienekonzepte könnten beim Schlagermove kaum greifen. Dies liege schlicht an der Art der Veranstaltung: eine Partyveranstaltung, bei der auf engem Raum miteinander getanzt und gesungen und nicht zuletzt auch Alkohol getrunken werde.

Zuversichtlich sind die Veranstalter des Christopher Street Day. „Für uns ist klar: 2021 soll ein Jahr des Möglichmachens werden, nachdem wir im vergangenen Jahr auf viele Veranstaltungen verzichten mussten“, sagt Stefan Mielchen von Hamburg Pride.

CSD in Hamburg: 40+1 Jubiläum für 2021 geplant

Eigentlich sollte 2020 das 40-jährige Jubiläum des CSD in Hamburg gefeiert werden. „Das Geld steht auch 2021 noch bereit, so dass wir in diesem Jahr also ein Jubiläum 40+1 begehen“, sagte Mielchen. Ein wichtiger Bestandteil soll eine Menschenrechtskonferenz sein, zu der Aktivistinnen und Aktivisten aus Hamburgs Partnerstädten eingeladen werden.

Teilweise plane man mit Hybrid-Formaten, so dass Veranstaltungen gestreamt werden können, falls nur wenige Menschen tatsächlich vor Ort dabei sein dürfen oder können, hieß es. Das betreffe zum Beispiel die Eröffnungsveranstaltung „Pride Night“.

CSD in Hamburg: Fahrraddemonstration eine Möglichkeit

Zum Jubiläum soll es eine Fotoausstellung zu 40 Jahren CSD in der Rathausdiele geben. Sollte es eine CSD-Demonstration nicht geben können, werde man wie im vergangenen Jahr eine Fahrraddemonstration organisieren.

Im vergangenen Jahr wurden fast alle Großveranstaltungen in Hamburg wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Der Ausfall von Hafengeburtstag, Schlagermove und Musicals bedeutete einen herben Schlag für die Tourismusbranche der Stadt. (dpa/aba)