Oke Göttlich
Oke Göttlich
  • Oke Göttlich hielt die Laudatio für die Helfer vom „Kältebus“
  • Foto: (c) dpa

„Hamburger des Jahres“: St. Pauli-Präsident Oke Göttlich ehrt Obdachlosenhelfer

Gala im Hotel Atlantic: Zum 24. Mal ehrte am Mittwochabend der Fernsehsender „Hamburg 1“ die Hamburger des Jahres. In der Kategorie „Lebenswerk“ wurde die Werbe-Legende Holger Jung (69) ausgezeichnet. Im Publikum beklatschte das auch sein langjähriger Partner Jean-Remy von Matt. Die Laudatio hielt ein berühmter Kollege: Reinhard Springer („Springer & Jacoby“).

In der Kategorie „Kultur“ erhielt Mohammed „Ziko“ Ghuinam den Preis. Der syrische Journalist war 2016 vor Krieg und Verfolgung aus seiner Heimat geflohen und wurde für sein umtriebiges soziales und künstlerisches Engagement der an der „Embassy of Hope“ des Thalia Theaters ausgezeichnet.

Basketballer Justus Hollatz überrascht seine Eltern

In der Kategorie „Sport“ gab es einen Preis für Basketball-Jungnationalspieler Justus Hollatz. Der Hamburger Jung war bei den Towers zum Star-Spieler gereift und spielt inzwischen in der spanischen Profi-Liga. Die Auszeichnung nahmen seine stolzen Eltern entgegen, die Hollatz dann live zugeschaltet von der Großbild-Leinwand überraschte.

Das könnte Sie auch interessieren: Duschbus für Obdachlose: Auf dieses Projekt kann Hamburg stolz sein

Unternehmer des Jahres wurde Henning Fehrmann. Der Diplom-Ingenieur leitet die Fehrmann Tech Group in vierter Generation und gilt als vorbildhaft in Sachen Transformation. So ist die einstige Gießerei inzwischen Weltmarktführer bei Aluminiumlegierungen für den 3D-Druck.

Oke Göttlich ehrt Christina Pillat-Prieß

Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli, ehrte mit seiner Laudatio Christina Pillat-Prieß vom „Kältebus“ des „CaFée mit Herz“ auf St. Pauli, die zusammen mit ehrenamtlichen Helfern bis tief in die Nacht Obdachlose versorgt. „Speichern Sie sich unsere Nummer ein“, appellierte sie. Unter der Nummer 0151 / 65 68 33 68 können Hamburger von 19 Uhr bis Mitternacht auf Wohnungslose aufmerksam machen, die gefährdet sein könnten. Der Kältebus hat warme Decken und Isomatten dabei und kann die Obdachlosen zu einer schützenden Unterkunft fahren.

Traditionell verlieh Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher die Auszeichnung in der Kategorie „Fairness & Courage“. Diese nahm Andrea Sturm, Vorsitzende des Hamburger Hebammenverbands, entgegen.

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp