Müll-Lieferung
  • Die erste Abfall-Lieferung ist in Hamburg am Dienstag eingetroffen.
  • Foto: Stadtreinigung Hamburg

Wieso sich Hamburg tonnenweise Müll liefern lässt

Die von den der Flutkatastrophe betroffenen Kommunen und Landkreise brauchen Hilfe, auch beim Entsorgen von all dem, was das Wasser zerstört hat. Nun hat die Stadtreinigung Hamburg den Landesregierungen von Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Kapazitäten in ihren Müllverwertungsanlagen angeboten. Die erste Lieferung ist bereits am Dienstag eingetroffen.

Solidarität endet nicht an der Stadtgrenze. Mit Eintreten der Flutkatastrophe war uns sofort klar, dass wir den betroffenen Regionen als Stadtreinigung helfen möchten, sagt Stadtreinigungs-Geschäftsführer Rüdiger Siechau. Am Dienstag erhielt die Stadtreinigung die erste Mülllieferung aus Eschweiler von der Müllverwertungsanlage Rugenberger Damm. Am Mittwoch wird die zweite von zunächst fünf Lieferungen erwartet.

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Jede Lieferung enthält ungefähr 20 Tonnen Mischabfälle, die bereits vorsortiert und gehäckselt worden sind. In der ersten Lieferung war besonders viel Sperrmüll dabei. In den kommenden Monaten wird die Stadtreinigung Hamburg, so der Plan, mehrere Lieferungen pro Woche annehmen und thermisch verwerten, wie es heißt. Bei Bedarf können so insgesamt 10.000 Tonnen des Hochwasserabfalls entsorgt werden. (mp/jw)

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