Blick auf die Landungsbrücken und die Elbphilharmonie. Hamburg nimmt acht Millionen Euro für Tourismus und Kultur in die Hand. (Symbolbild)
  • Blick auf die Landungsbrücken und die Elbphilharmonie. Hamburg nimmt acht Millionen Euro für Tourismus und Kultur in die Hand. (Symbolbild)
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Hamburg investiert Millionensumme für Tourismus und Kultur

Hamburgs rot-grüner Senat will den Tourismus und die Kultur letztmalig aus Corona-Mitteln mit noch einmal acht Millionen Euro fördern. Besonders Open-Air-Veranstaltungen sollen mit den Geldern gefördert werden. Anträge sind ab Mitte Juni möglich.

Das Geld fließe je zur Hälfte in den Kultur- und in den Tourismusbereich, sagte Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) am Dienstag nach einer Senatssitzung. Nach den massiven Einbrüchen während der Corona-Pandemie sei es das Ziel, zusätzliche Reiseanlässe zu schaffen, aber auch Tagesgäste für einen Hamburg-Besuch zu gewinnen.

Corona-Gelder: Hamburg fördert Kultur und Tourismus

So stünden 2,35 Millionen Euro für touristisches Marketing, 1,15 Millionen für die Förderung von touristischen Geschäftsreisen wie Kongressbesuchen sowie 500.000 Euro für die Stärkung touristischer Veranstaltungen zur Verfügung.


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Kultursenator Carsten Brosda (SPD) betonte, in der Kultur liege der Schwerpunkt der Förderungen bei Veranstaltungen unter freiem Himmel. Allein dafür seien 3,3 Millionen Euro eingeplant. Anträge für eine Unterstützung könnten vom 15. Juni an gestellt werden. Anmeldeschluss für Veranstaltungen bis Ende Oktober sei der 31. August.

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Der Senat sei mit dieser Förderung spät dran, denn die Urlaubssaison habe längst begonnen, kritisierte der Hamburger FDP-Chef Michael Kruse. Allerdings finde es der Bundestagsabgeordnete „wichtig, Hotels, Restaurants und Kultureinrichtungen zu helfen. Sie haben unter der restriktiven Corona-Politik des Senats besonders gelitten.“

Kruse forderte den Senat zudem auf, moderne Veranstaltungen in die Stadt zu holen. „Hamburg hat bereits seit Jahren eine große, lebendige E-Sports-Szene, die Anziehungspunkt für eine junge Generation von Hamburg-Besuchern werden kann.“ (dpa/fbo)

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