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90 Schulen profitieren in Hamburg von der Millionen-Förderung. (Symbolbild)
  • 90 Schulen profitieren in Hamburg von der Millionen-Förderung. (Symbolbild)
  • Foto: picture alliance / dpa/Marcus Brandt

215 Mio. Euro! Mega-Förderung für 90 Hamburger Schulen – diese Standorte profitieren

215 Millionen Euro – so viel Geld bekommen 90 Hamburger Schulen im Rahmen des sogenannten „Startchancen”-Programms. Benachteiligte Schülerinnen und Schüler sollen damit unabhängig von ihrer sozialen Herkunft gefördert werden. Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD) gab am Dienstag bekannt, welche Schulen profitieren.

90 Einrichtungen mit rund 42.000 Kindern nehmen in Hamburg an dem Programm teil – darunter darunter 81 allgemeinbildende und neun berufsbildende Schulen. Von den allgemeinbildenden Schulen sind 57 eigenständige Grundschulen oder Grundschulabteilungen von Stadtteilschulen, 24 Stadtteilschulen und vier Gymnasien.

Hamburger Schulen bekommen Millionen-Förderung

„Ich freue mich sehr, dass dieses große Programm für mehr Chancengerechtigkeit und für die Verringerung der sozialen Spaltung zum zum neuen Schuljahr starten kann und die Schulen feststehen. Der Abbau von Bildungsbenachteiligung ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe, zu der Schulen einen großen Beitrag leisten können“, so Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD).

Hamburgs Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD) dpa
Schulsenatorin
Hamburgs Schulsenatorin Ksenija Bekeris (SPD)

Die Anzahl der Kinder und Jugendlichen, die nur die Mindeststandards erreichen oder mit ihren Leistungen sogar darunter liegen, sei zwar geringer geworden – „aber immer noch viel zu hoch“, sagte Bekeris. „Diese sogenannten Risiko-Schülerinnen und Schüler haben in der Folge signifikant schlechtere Teilhabeperspektiven. Hier setzt das Startchancenprogramm an und soll die Förderung sowohl quantitativ als auch qualitativ deutlich stärken.“ Damit sollen auch Berufswahlreife und Ausbildungsfähigkeit gestärkt werden.

Konkret soll mit dem Geld die schulische Ausstattung zum Beispiel klimagerecht, barrierefrei, inklusiv und lernförderlich ausgebaut werden. Außerdem sollen die Lern- und Sprachförderung, die Leseförderung oder das Programm „Mathe sicher können“ weiterentwickelt werden. Das Geld soll auch in die Stärkung vom pädagogischen und therapeutischen Personal fließen.

Folgende Schulen profitieren von der Förderung:

Adolph-Diesterweg-Schule
Anton-Rée-Schule Allermöhe
Berufliche Schule Anlagen- und Konstruktionstechnik am Inselpark
Berufliche Schule Bautechnik
Berufliche Schule Eidelstedt BS 24
Berufliche Schule für Medizinische Fachberufe auf der Elbinsel Wilhelmsburg
Berufliche Schule für Wirtschaft und Handel Hamburg-Mitte
Berufliche Schule gewerbliche Logistik und Sicherheit
Berufliche Schule Holz, Farbe, Textiel BVS
Berufliche Schule Logistik, Schifffahrt, Touristik
Berufliche Schule Wirtschaft, Verkehrstechnik und Berufsvorbereitung Bergedorf 
Brüder-Grimm-Schule
Clara-Grunwald-Schule
Elbinselschule
Elisabeth-Lange-Schule
Emil Krause Schule
Fridtjof-Nansen-Schule
Ganztagsgrundschule Am Johannisland
Ganztagsschule an der Elbe
Ganztagsschule Fährstraße
Georg-Kerschensteiner-Grundschule
Geschwister-Scholl-Stadtteilschule
Gretel-Bergmann-Schule
Grund- und Stadtteilschule Alter Teichweg
Grundschule An der Haake
Grundschule Archenholzstraße
Grundschule Bramfeld
Grundschule Edwin-Scharff-Ring
Grundschule Franzosenkoppel
Grundschule Horn
Grundschule Kirchdorf
Grundschule Luruper Hauptstraße
Grundschule Mendelstraße
Grundschule Mümmelmannsberg
Grundschule Osterbrook
Grundschule Rahewinkel
Grundschule St.Pauli
Gymnasium Marienthal
Helmut-Schmidt-Gymnasium
Katholische Bonifatiusschule
Katholische Schule St. Paulus
Kurt-Körber-Gymnasium
Louise Weiss Gymnasium
Max-Schmeling-Stadtteilschule
Max-Traeger-Schule
Nelson-Mandela-Schule im Stadtteil Kirchdorf
Otto-Hahn-Schule
Schule am Eichtalpark
Schule am Park
Schule Am Schleemer Park
Schule An der Burgweide
Schule An der Glinder Au
Schule Appelhoff
Schule Bandwirkerstraße
Schule Barlsheide
Schule Bonhoefferstraße
Schule Charlottenburger Straße
Schule Cranz
Schule Dempwolffstraße
Schule Friedrich-Frank-Bogen
Schule Fuchsbergredder
Schule Grumbrechtstraße
Schule Hohe Landwehr
Schule Jenfelder Straße
Schule Kapellenweg
Schule Kroonhorst
Schule Lämmersieth
Schule Langbargheide
Schule Maretstraße
Schule Ohrnsweg
Schule Öjendorfer Damm
Schule Oppelner Straße
Schule Potsdamer Straße
Schule Rotenhäuser Damm
Schule Sterntalerstraße
Schule Stübenhofer Weg
Stadtteilschule Am Hafen
Stadtteilschule Bramfeld
Stadtteilschule Eidelstedt
Stadtteilschule Finkenwerder
Stadtteilschule Flottbek
Stadtteilschule Hamburg-Mitte
Stadtteilschule Helmuth Hübener
Stadtteilschule Horn
Stadtteilschule Lohbrügge
Stadtteilschule Lurup
Stadtteilschule Mümmelmannsberg
Stadtteilschule Öjendorf
Stadtteilschule Süderelbe
Stadtteilschule Wilhelmsburg

Die Schulen, die an dem zehn Jahre laufenden Programm teilnehmen, wurden danach ausgesucht, ob sie einen hohen Anteil an sozioökonomisch benachteiligten Schülerinnen und Schülern haben. Also, ob an einer Schule besonders viele Kinder armutsgefährdet sind und/oder einen Migrationshintergrund haben.

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In Hamburg können diese Schulen nach deren Sozialindex ermittelt werden. Der Index zeigt, auf einer Skala von eins für eine „sehr benachteiligte” Schülerschaft bis sechs für eine „privilegierte”, die sozioökonomischen Verhältnisse an. In erster Linie geht es beim „Startchancen”-Projekt um Schulen mit Sozialindex eins und zwei, bei den berufsbildenden Schulen vor allem um solche mit einem hohen Anteil an Jugendlichen in der Ausbildungsvorbereitung. (mp)

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