Der Hamburger Jan Delay bei einem Auftritt 2019.
  • Der Hamburger Jan Delay bei einem Auftritt 2019.
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Gute Musik ist wie Methadon: Jan Delay vermisst das Clubleben auf dem Kiez

Hektisches Treiben zwischen den Bars, laute Musik und fröhliche Menschenmassen – alles, was den Kiez ausmacht, gibt es seit über einem Jahr schon nicht mehr. Der Hamburger Musiker Jan Delay (45) ist frustriert, vermisst den Trubel und das Auflegen als DJ in den Clubs. Auch der Wahl-Hamburger Sasha wünscht sich Theater, Bars und Restaurants in den Alltag zurück. 

Der Hamburger Sänger und Hip-Hopper Jan Delay ist frustriert über die coronabedingt geschlossenen Clubs seit einem Jahr. „Das ist scheiße, doof und traurig. Ich sehne mich fast nach nichts so sehr, wie endlich mal wieder in den Club zu gehen“, sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg.

Jan Delay: Gute Musik ist sein Methadon

Die Auftritte fehlten ihm zwar auch, aber noch viel mehr würde er das Auflegen in den Clubs vermissen. „Nicht auflegen zu können, das geht mir wirklich an die Substanz.“ Er habe seit seiner Jugend noch nie eine Phase gehabt, in der er so lange auf Clubs verzichten musste. „Es reicht auch, wenn ich in einen Club gehe, wo ein DJ auflegt, der gut ist. Das ist dann mein Methadon. Aber das habe ich ja auch nicht. Das nagt an mir, dass das nicht da ist. Das vermisse ich noch mehr als Auftritte.“

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Ähnlich geht es Popsänger Sasha. Der Wahl-Hamburger vermisst in seiner Freizeit dabei vor allem das frühabendliche Angebot der Reeperbahn. „Was mich vor allem traurig macht, ist, dass die Theater, Bars und Restaurants auf dem Kiez geschlossen sind. Und das fehlt mir schon sehr. Vor allem die Spontanität haben zu können, einfach mal abends essen zu gehen.“

Popsänger Sasha vermisst das Angebot auf dem Kiez

Als Musiker und Hamburger wünsche er sich, dass Theater, Bars und Restaurants bald wieder zum Alltag gehören können. „Mit allem, was uns theoretisch zur Verfügung stünde – Konzepte, Medikamente, Impfungen. Im Konglomerat wäre ich guter Hoffnung, dass es in diesem Jahr vorbereitet wird und wir 2022 wieder normal auf die Straße gehen können.“

Der Kiez war am 15. März in weiten Teilen coronabedingt komplett runtergefahren worden. Einige Betriebe haben seitdem eine Zwangspause eingelegt.

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