• Ein Herbstspaziergang durch Hamburg lohnt sich bei jedem Wetter (Symbolbild).
  • Foto: dpa

Goldener Herbst in Hamburg: Die zwölf schönsten Spaziergänge

Bunte Blätter, raschelndes Laub und Kastanienmännchen – der Herbst in Hamburg hält für große und kleine Naturliebhaber eine Vielzahl an Möglichkeiten bereit. Die MOPO hat zwölf Tipps für die schönsten Herbstspaziergänge zusammengetragen.

„Der Herbst ist immer unsere beste Zeit“, schrieb der Dichter Johann Wolfgang von Goethe in einem Brief an seinen Freund Friedrich von Schiller. Wer sich auf einen Herbstspaziergang durch Hamburg begibt, nimmt das dem alten Goethe gern ab. Auf diesen zwölf Herbstspaziergängen hätte sich wohl auch der berühmte Dichter wohl gefühlt.

1. Herbstlicher Sachsenwald

Im Sachsenwald, zeigt sich der Herbst von seiner bunten Seite (Symbolbild),.

Im Sachsenwald, zeigt sich der Herbst von seiner bunten Seite (Symbolbild),.

Foto:

dpa

Gleich mehrere Wanderwege für Herbstspaziergänge führen durch den Sachsenwald. Empfehlenswert ist der etwa 8,6 Kilometer lange Eisvogelweg vom Naturschutzgebiet Billetal vorbei an der Fürst-Bismarck-Quelle. Anfahrt mit der S21 bis Aumühle, von dort mit der R20 Richtung Büchen bis Friedrichsruh.

2. Die Harburger Berge erkunden

Hoch hinaus bei Hamburg? Das gibt’s in den Harburger Bergen, durch die elf gut ausgeschilderte Wanderwege über schmale Pfade und hohe Hügel führen – auch für Mountainbiker geeignet! Mit der S-Bahn bis Neuwiedenthal, weiter auf dem Ehestorfer Heuweg. Parkplatz am Falkenbergsweg.

3. Bunte Blätter sammeln im Duvenstedter Brook

Der goldene Herbst im Duvenstedter Brook (Symbolbild).

Der goldene Herbst im Duvenstedter Brook (Symbolbild).

Foto:

Hinrich Bäsem

Mehr als 600 Pflanzen- und fast 100 Vogelarten auf einer Fläche von gut 1000 Fußballfeldern – der Duvenstedter Brook bietet neben Moor- und Heidelandschaften auch Wildschweine und Hirsche auf einer Brunftwiese. Natur pur und ideal für einen Herbstspaziergang! Am nächsten ist die U1-Haltestelle Ohlstedt, am Duvenstedter Triftweg gibt es einen Parkplatz

4. Naherholung am Bramfelder See

Der Name täuscht, die Hoffnungen auf Naherholung nicht: Der Bramfelder See in Steilshoop ist ein nicht ganz so bekanntes Spaziergänger-Ziel mitten in der Stadt. Die Buslinien 177, 270 fahren direkt bis zur Haltestelle Bramfelder See.

5. Hirsche gucken im Niendorfer Gehege

Im Niendorfer Gehege lassen sich Rehe aus der Nähe beobachten (Symbolbild).

Im Niendorfer Gehege lassen sich Rehe aus der Nähe beobachten (Symbolbild).

Foto:

Hinrich Bäsem

Ein entspannter Herbstspaziergang mit der ganzen Familie: Im Wildgehege tummeln sich, Hirsche und Rehe, auf den rund 15 Kilometern Wanderwegen laufen die Spaziergänger. Kinder können sich auf dem Waldspielplatz am Bondenwald austoben. Für Hunde gibt es eine Freilaufwiese. U2-Haltestelle Niendorf Markt oder Bus-Haltestelle Vogt-Cordes-Damm.

6. Herbstspaziergang entlang der Bille

Nicht nur Hamburgs bekanntester Fluss, die Elbe, hat einige schöne Plätze zu bieten. Ihr Nebenfluss Bille kann sich ebenso blicke lassen. Einfach vom S-Bahnhof Mittlerer Landweg zehn Minuten die gleichnamige Straße runterlaufen, dann landen Sie an der Bille. Am Wasser entlang können Sie in aller Ruhe durch die Wiesen laufen. Anfahrt: Vom Hauptbahnhof mit der S21 bis Mittlerer Landweg.

8. Für Familien und Tierfreunde: Wildpark Schwarze Berge

Herbstliche Laubfärbung im Wildpark Schwarze Berge im Süden Hamburgs

Herbstliche Laubfärbung im Wildpark Schwarze Berge im Süden Hamburgs

Foto:

Kira Ahrens

100 Arten, 1000 Tiere – das wartet im Wildpark Schwarze Berge auf die Besucher. Während sich das Laub im Herbst verfärbt, futtern sich die Bewohner ihren Wintervorrat an. Zur Brunftzeit der Hirsche, gibt es spannende Führungen zu Rotwild, Damwild und Co. Dabei lernen die Besucher spannendes über die Tiere und es gibt echte Geweihe zum Anfassen. Anfahrt: Mit dem Auto über die A7 bis Marmstorf, per Bus mit der Linie 340. Geöffnet ist bis Ende Oktober zwischen 8-18 Uhr, ab November zwischen 9-16.30 Uhr. Der Eintritt für Erwachsene ab 15 Jahren kostet elf Euro, Kinder ab drei Jahren zahlen neun Euro. Der Park bittet darum, genügend Abstand zu halten und bei Menschenansammlungen eine Maske zu tragen.

9. Herbstblüher im Arboretum in Ellerhoop

In der Garten- und Parkanlage leuchten aktuell allerlei Herbstfarben. Inspiration für Gartenfreunde, Entspannung für Herbst-Liebhaber und freier Eintritt für Kinder bis 16 Jahre (Erwachsene zahlen neun Euro von März bis Oktober, in der Nebensaison von November bis Februar fünf Euro). Die Anlage ist täglich von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Mit dem Auto über die A23, Abfahrt Tornesch. Bus und Bahn: mit der S3 und Linie 185 bis Ellerhoop, Arboretum.

10. Für Romantiker: Pötte gucken am Falkensteiner Ufer

Die Kleidung etwas dicker, die Sonne ebenso schön: Spaziergänger Ende Oktober am Elbstrand

Die Kleidung etwas dicker, die Sonne ebenso schön: Spaziergänger Ende Oktober am Elbstrand

Foto:

HMP:Hamburger Morgenpost

Wie wäre es mit einem klassischen Herbstspaziergang an der Elbe? Die Pötte ziehen vorüber und die letzten Sonnenstrahlen kitzeln auf der Nase.  Wer seinen Vierbeiner mitnehmen möchte kann ihn zum Beispiel am Hundestrand vom Falkensteiner Ufer frei toben lassen. Wenn die Herbst-Sonne dann langsam untergeht, kann man es sich im Anschuss nochmal am Elbstrand gemütlich machen. Mit der Buslinie 388 bis Elbcamp fahren oder der Linie 189 bis Tinsdaler Kirchweg.

11. Frischluft im Hamburger Stadtpark

Leuchtender Ausblick: das Planetarium und der Stadtpark im Herbst.

Leuchtender Ausblick: das Planetarium und der Stadtpark im Herbst.

Foto:

Florian Quandt

Wer mitten in der Stadt die Natur bestaunen möchte, wird im Stadtpark fündig. Wer keine weiten Strecken laufen will, kann sich auch einfach nur auf der Stadtparkwiese vor dem Planetarium ausruhen oder von einer Bank aus die Vögel auf dem Stadtparksee beobachten. Für Kinder gehört natürlich auch der große Spielplatz des Parks zu den Höhepunkten des Ausflugs. Einfach mit der U3 bis Borgweg fahren oder mit der S-Bahn an der Haltestelle Alte Wöhr aussteigen.

12. Botanischer Garten: Exotische Pflanzen direkt vor der Haustür

Im botanischen Garten in Othmarschen kann die ganze Familie gemeinsam die Welt der Pflanzen erkunden. Ob im italienischen Garten, den Gewächshäusern oder dem Arzneipflanzengarten, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Kinder können im Duft- und Tastgarten ihre Sinne schärfen. Der Garten ist täglich ab 9.00 Uhr geöffnet, die Schließungszeiten ändern sich fast monatlich und sind der Website zu entnehmen. Die Tropengewächshäuser am Dammtorbahnhof sind aktuell geschlossen. Anfahrt: Mit der S-Bahn bis zur Haltestelle Klein Flottbek fahren. Der Eintritt ist frei, Hunde müssen leider draußen bleiben.

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