Ein Ford GT 67 Heritage

Laut Anklage schloss der Mann einen Kaufvertrag über einen solchen Ford GT 67 Heritage zum Preis von 785.400 Euro ab. (Symbolfoto) Foto: Imago

Hamburger Geschäftsmann soll Millionenbetrug mit Luxusautos begangen haben

Ein Geschäftsführer soll Kaufverträge über schicke teure Sportwagen abgeschlossen haben. Das Geld dafür soll er zwar kassiert, die Wagen für die Käufer jedoch nie bestellt haben. Jetzt steht der 69-Jährige vor Gericht.

Die Hamburger Staatsanwaltschaft wirft dem Mann gewerbsmäßigen Betrug unter Verursachung eines Vermögensverlusts erheblichen Ausmaßes in vier Fällen vor. Bei einem davon soll es nur bei dem Versuch geblieben sein.

Hamburger Geschäftsmann wegen Betrugs mit Luxus-Sportwagen vor Gericht

Zwischen September 2017 und Juli 2019 betrieb der Mann laut Anklage ein Geschäft in Ottensen. In seiner Funktion als Geschäftsführer der GmbH schloss er mit einer anderen Firma verschiedene Kaufverträge über die Lieferung von exklusiven und teuren Sondermodellen von Sportwagen.

Datrunter waren ein Ford GT 67 Heritage zum Preis von 785.400 Euro sowie ein Ferrari LaFerrari Aperta zum Preis von 2.856.000 Euro. Auch das Geschäft mit einem Porsche 911 Speedster und einem Porsche 935 Moby Dick sind Gegenstand der Anklage.



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Doch wie die Staatsanwaltschaft berichtet, soll der Geschäftsmann nie vorgehabt haben, die Autos zu bestellen. Stattdessen soll er das Geld benutzt haben, um seine Gesellschaften und sein Luxusleben zu finanzieren.

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Insgesamt soll durch seine mutmaßlich betrügerischen Geschäfte ein Schaden in Höhe von insgesamt rund 3,7 Millionen Euro entstanden sein. Ab Montag muss er sich wegen Betrugs vor dem Hamburger Landgericht verantworten.

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