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  • Foto: dpa

Geisterkonzert wegen Corona: So rockte James Blunt die leere Elphi

HafenCity –

Popstar James Blunt (46) hat am Mittwochabend ein ungewöhnliches Konzert in der Elbphilharmonie gegeben – ganz ohne Publikum. Aufgrund des Coronavirus musste er den Auftritt mit seiner Band allein in der leeren Elphi bestreiten. Trotzdem gab der britische Sänger alles.

„Es ist etwas sehr Besonderes“, sagte James Blunt vor Beginn seines Konzerts am Mittwochabend im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Das Konzert fand im Rahmen der „Telekom Street Gigs“ statt und wurde via Livestream kostenlos im Internet übertragen. Als erster Musiker überhaupt spielte der 46-Jährige im Großen Saal der Elbphilharmonie ein Konzert ohne Publikum. 

James Blunt in Hamburg: Große Hits und emotionale Momente

„Ohne euch wäre es nur eine Probe“, richtete Blunt, lässig in T-Shirt, Jeans und Turnschuhen bekleidet, das Wort an die Zuschauer an den Bildschirmen. Der Musiker legte sich mit seiner vierköpfigen Begleitband ordentlich ins Zeug. Er sang Hits wie „You’re Beautiful“ und „Goodbye My Lover“, spielte druckvoll Akustikgitarre und sprang auf sein Klavier. Von den Songs seines aktuellen Studioalbums „Once Upon A Mind“ stach besonders die emotionale Ballade „Monsters“ hervor. Das Stück hat Blunt seinem Vater gewidmet, der an einer chronischen Nierenerkrankung leidet.

James Blunt ohne Publikum: Stimmung in der Elbphilharmonie

Statt Jubel gab es zwischen den Liedern Stille und eine dunkle Bühne. Außenaufnahmen der bunt beleuchteten Elbphilharmonie wurden eingeblendet. Blunt selbst hatte offensichtlich Spaß: Schweißnass und strahlend schickte er immer wieder ein „Dankeschön“ raus in die Welt. Am Ende des gut anderthalbstündigen Auftritts applaudierten er und seine Band sich selbst.

Obwohl es noch keine offizielle Absage für sein für diesen Sonnabend angesetztes Konzert in der Hamburger Barclaycard Arena gibt, lies Blunt anklingen, dass er nun erstmal nach Hause fliegen wird. (dpa/abu)

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