Die Frau soll ohne Wissen ihres Arbeitgebers Privatrezepte über das Schlafmittel „Zolpidem 10“ ausgestellt haben.
  • Die Frau soll ohne Wissen ihres Arbeitgebers Privatrezepte über das Schlafmittel „Zolpidem 10“ ausgestellt haben.
  • Foto: picture alliance / ZB

Gefälschte Privatrezepte: Arzthelferin soll fast 12.000 Euro erbeutet haben

Nienstedten –

Fast 12.000 Euro soll eine Frau mit gefälschten Rezepten und dem Handel von Medikamenten ergaunert haben. Vor dem Amtsgericht Blankenese muss sich die 44-Jährige nun wegen Verstoßes gegen das Arzneimittelgesetz verantworten. Die Frau soll Privatrezepte gefälscht und so mit einem verschreibungspflichtigen Schlafmittel gehandelt haben. Insgesamt soll sie fast 12.000 Euro ergaunert haben.

Laut Anklage werden der Frau insgesamt acht Verstöße gegen das Arzneimittelgesetz zur Last gelegt. Im Dezember 2017 soll sie drei Mal aus unbekannter Quelle Packungen des verschreibungspflichtigen Schlafmittels „Zolpidem 10“ erhalten und ohne entsprechende Erlaubnis an zwei Zeugen weiterverkauft haben. Dafür erhielt sie laut Staatsanwaltschaft insgesamt 3950 Euro.

Frau soll mit gefälschten Privatrezepten fast 12.000 Euro erbeutet haben

Am 1. Dezember hatte sie in einer Arztpraxis eine Stelle als medizinische Angestellte angetreten. Dort soll sie ohne Wissen ihres Arbeitgebers Privatrezepte über jeweils fünf Packungen „Zolpidem 10“ auf verschiedene Patientennamen ausgestellt und abgestempelt haben.

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Die gefälschten Rezepte soll sie dann in einer Apotheke in Osdorf eingelöst haben. Die erhaltene Ware soll sie dann ebenfalls an die beiden Zeugen für insgesamt rund 7800 Euro verkauft haben.

Der Prozess findet am Dienstag statt. (jek)

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