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  • Foto: picture alliance/dpa

Für 92 Millionen Euro: Hamburg baut zwei neue Schulen – schon 2021 soll Betrieb starten

Hafencity –

Hamburgs HafenCity wächst weiter: Für 92 Millionen Euro werden zwei der größten Hamburger Schulneubauten dort errichtet. Von Kita bis zum Abitur sollen insgesamt mehr als 2000 Kinder auf ihrem Bildungsweg begleitet werden. Schon 2021 sollen erste Schulklassen beginnen. 

Bis zum Jahr 2025 sollen beide Schulbauten dann fertig sein – so heißt es in einer Mitteilung des Senats. Die Schulen sollen in fußläufiger Entfernung für die Kinder aus den neuen Wohngebieten in der HafenCity liegen und ihnen eine moderne Lernumgebung bieten.

Schulen in Hamburg: Neubauten in der HafenCity geplant

Schulsenator Ties Rabe, HafenCity-Geschäftsführer Prof. Jürgen Bruns-Berentelg und Ewald Rowohlt, Geschäftsführer von Schulbau Hamburg setzten den ersten Spatenstich für die neue Grundschule am Baakenhafen schon am 25. September dieses Jahres. Direkt an eine Kindertagesstätte mit Bildungs- und Familienzentrum grenzend, umfasst die Grundschule nicht nur jeweils vier Parallelklassen, sondern auch zwei Vorschulklassen.

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Rund 460 Schülerinnen und Schüler sollen in der Grundschule am Baakenhafen Platz finden und in vielseitig ausgestatteten Unterrichtsräumen lernen können – dafür investiert die Stadt rund 32 Millionen Euro. Die Grundschule soll laut Mitteilung schon Ende 2022 fertiggestellt und „spätestens im darauffolgenden Schuljahr“ genutzt werden.

Insgesamt 92 Millionen Euro – Grundschule und Stadtteilschule

Drei Jahre später sollen die Kinder dann direkt in den nächsten Neubau wechseln: Am 1. August 2025 soll die achtzügige Campus-Stadtteilschule HafenCity am Lohsepark fertiggestellt sein. Etwa 1600 Kinder ab der fünften Klasse sollen dort auf einem Grundstück von 11.300 Quadratmetern unterrichtet werden. Sogar Dachterrassen entstehen auf dem Neubau. Es solle außerdem großzügige Sportflächen geben, die nach Schulschluss auch dem Stadtteil zur Verfügung stehen soll.

Auch eine Kita mit rund 100 Plätzen und weitere Flächen für sozialräumliche Nutzungen ziehen mit ein – die Gesamtkosten der Campus-Stadtteilschule belaufen sich auf über 60 Millionen Euro. Doch dieser Preis soll sich später auszahlen: „Die Anwohner der HafenCity erhalten mit diesem Vorhaben ein echtes Bildungszentrum direkt in ihrem Stadtteil“, so Schulsenator Rabe.

Schulen in der HafenCity: Von Kita bis zum Schulabschluss

Die Kinder sollen demnach von Kita bis zum Schulabschluss in dem Zentrum „hervorragend auf ihrem persönlichen Bildungsweg“ begleitet werden. „Ohne Einschränkungen durch Bestandsgebäude und dicht besiedelte, gewachsene Stadtteile können wir hier eine besonders schöne und zugleich sinnvolle innerstädtische Schullandschaft erschaffen.“

Doch nicht nur die Schülerinnen und Schüler aus der HafenCity sollen von den modernen Neubauten profitieren – auch Kindern aus Rothenburgsort werden Schulplätze im Umfang mindestens einer Klasse pro Jahrgang geboten. Um den Schulweg zu erleichtern, soll die Busverbindung verbessert werden.

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Die beiden neuen Schulen sollen laut Mitteilung schon vor den endgültigen Fertigstellungen 2022 und 2025 ihre Türen für die Kinder öffnen. „Um den Bedarf an Schulplätzen zu decken, werden sowohl die Grundschule als auch die Campus-Stadtteilschule bereits zum Schuljahr 2021/22 gegründet“, so Rabe. Die Grundschule solle dann schon am 1. August 2021 mit zwei Eingangsklassen und einer Vorschulklasse starten, die Campus-Stadtteilschule am gleichen Tag mit zwei fünften Klassen.

Temporäre Schulbauten machen es möglich: Unterricht ab 2021

Für beide Schulen sollen dafür auf dem Baufeld der Campus-Stadtteilschule temporäre Schulbauten errichtet werden. „So können wir flexibel den langsamen Zuwachs an schulpflichtigen Kindern abfedern und von Beginn an gute Lösungen für alle Beteiligten bieten.“ Die Anmeldung für die Grundschule Am Baakenhafen soll dann an der Katharinenschule in der HafenCity stattfinden. Die Anmeldung für die Campus-Stadtteilschule erfolgt in der Anmeldewoche im Februar 2021 direkt am Lohsepark, so heißt es in der Mitteilung.

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