Hamburgs nicht mehr ganz so neues Wahrzeichen: die Elbphilharmonie.
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Fünf Jahre Elphi: Das sagen die Hamburger zu ihrem Wahrzeichen

Vor genau fünf Jahren wurde die Elphilharmonie fertiggestellt – und das wohlgemerkt sieben Jahre später und um ca. 700 Millionen Euro teurer als geplant. Doch das Konzerthaus erfreut sich seitdem unverändert großer Begeisterung: Sowohl Publikum als auch Musiker aus aller Welt strömen nach Hamburg, um die ausgezeichnete Akustik und das ganz besondere Flair zu erleben, das die Elphi zu bieten hat. Auch als Sehenswürdigkeit hat sie sich etabliert, jeden Tag tummeln sich dort die Touristen. Doch wie sehen eigentlich die Hamburger das – inzwischen nicht mehr ganz so neue – Wahrzeichen ihrer Stadt?

„Ganz hübsch geworden“

Carsten Brodtrück aus Tespe.
Carsten Brodtrück aus Tespe.

Carsten Brodtrück aus Tespe lebte 15 Jahre lang in Hamburg. Er findet, das Konzerthaus habe definitiv zu viel gekostet. Außerdem kritisiert der 53-Jährige, es sei – anders als die Hamburger Musicals – für die breite Masse nicht besonders zugänglich. Dennoch gibt er zu, die Philharmonie sei „ganz hübsch geworden“.

„Keine Zeit für Konzerte“

Michaela Bossel aus Altona.
Michaela Bossel aus Altona.

Die Hausfrau und dreifache Mutter Michaela Bossel (35) aus Altona sagt: „Mein Alltag besteht mehr aus Spielplätzen als aus Konzerten, wenn es etwas billiger wäre, könnte ich mir aber auch vorstellen, mal hinzugehen.

„Ein großer Gewinn“

Das Ehepaar Langer aus Reinberg.
Das Ehepaar Langer aus Reinberg.

Ganz anders geht es dem Ehepaar Langer, 57 und 53, aus Reinberg, Nordrhein-Westfalen. Sie erklären, nur wegen der Elphi Hamburg besucht zu haben. Die gelernte Konditorin und der Buchhalter hatten an einer Verlosung teilgenommen und direkt Karten für das Geburtstagskonzert gewonnen. Sie sprechen eine klare Empfehlung aus, es sei ein ein Hörgenuss und Erlebnis.

„Architektonisch interessant“

Gemischte Gefühle zur Elphi scheinen viele Hamburger zu haben, so auch Carola von und zur Mühlen. Die 34-Jährige Accountmanangerin aus Altona findet das Gebäude zwar architektonisch sehr interessant, kann aber nicht nachvollziehen, wie man sich „derartig verkalkulieren kann“.

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