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Sanierungsarbeiten auf der Norderelbbrücke im März 2024.
  • Sanierungsarbeiten auf der Norderelbbrücke im März 2024.
  • Foto: dpa

Früher als geplant: Autobahn in Hamburg wieder frei – aber nicht lange

Zur Sanierung der Norderelbbrücke der A1 bei Wilhelmsburg war diesmal die Fahrt Richtung Norden eingeschränkt – allerdings kürzer als gedacht. Es war aber nicht die letzte Sperrung.

Die Bauarbeiten auf der A1 Richtung Norden haben am Wochenende zeitweise für Staus gesorgt. Die Norderelbbrücke wurde für die Sanierung wichtiger Teile am Sonnabendmorgen von drei Spuren auf eine Spur verengt. Früher als angekündigt konnten die Arbeiten beendet werden. Damit standen schon am Sonntagnachmittag und nicht erst am späten Abend wieder alle drei Fahrstreifen Richtung Lübeck zur Verfügung, wie die Autobahn GmbH mitteilte.

A1 Hamburg: Zwei Fahrstreifen werden bald wieder gesperrt

Die zwei Fahrstreifen sollen auch am kommenden Wochenende wieder zwischen dem Autobahndreieck Hamburg-Norderelbe und dem Autobahndreieck Hamburg-Südost gesperrt werden. Bereits am Samstagmorgen war es laut Autobahnpolizei zu ersten Staus gekommen.

Es sei wichtig, diese notwendigen Arbeiten noch vor der Hauptreisezeit zu Pfingsten und im Sommer abzuschließen, teilte die Autobahn GmbH Nord mit. Am Wochenende sollten die Lager der Übergangskonstruktionen der Norderelbbrücke saniert beziehungsweise erneuert werden. Die Sanierung der Lager war demnach auf beiden Richtungsfahrbahnen erforderlich, damit die Übergangskonstruktion nicht überbeansprucht wird und bricht.

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Die Norderelbbrücke wurde in den 1960er Jahren als vierstreifige Brücke gebaut, also zwei Fahrstreifen pro Fahrtrichtung. Dabei wurde sie für weniger und leichteren Verkehr geplant, als er heute auf den Autobahnen unterwegs ist. Dennoch muss sie noch bis 2028/2029 halten. Erst dann ist der parallel neben der Brücke errichtete Neubau fertig und sie kann abgebrochen werden. Deshalb werden bis dahin Schäden immer wieder repariert.

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