Foto: Drei Männer stehen vor einer Landhausvilla
  • Bei der feierlichen Wiedereröffnung dabei: Dr. Carsten Brosda (Kultur-Senator, v. re), Andreas Reichel (Vorstand Verein „Werte erleben“) und Kay Gätgens (Bezirksamtsleiter Eimbsbüttel ).
  • Foto: Florian Quandt

Eigentlich sollte dieses Schmuckstück abgerissen werden

Das historische Hamburger Landhaus „Villa Mutzenbecher“ steht bereits seit 1900 im Niendorfer Gehege. Nach etlichen Abrissdiskussionen wurde die Hamburger Villa schließlich vom Verein „Werte Erleben“ und dem Denkmalschutzamt 2018 instandgesetzt. Nun soll der historische Ort Raum für kulturelles sowie soziales Miteinander bieten.

Ein buntes Helfer-Team aus Studierenden der HafenCity, Hamburger Gewerbeschulen, Produktionsschule, Schüler:innen der Stadtteilschule Niendorf sowie Ehrenamtlichen polierten die im Original erhaltene Landhausvilla wieder auf Hochglanz.

Hamburger Villa wurde aus dem Dornröschenschlaf erweckt

Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, freut sich über die erfolgreiche Instandsetzung und das fleißige Engagement der Helfer:innen: „Denkmalschutz kann nur gemeinsam gelingen und die Villa Mutzenbecher ist dafür ein hervorragendes Beispiel“, so der Senator. Die Freude ist auch bei Kay Gätgens groß, nun sei die Villa aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht, meint der Bezirksamtsleiter.

Ein historischer Ort der Zukunft und Begegnung

Ausstellungsraum
Die Räumlichkeiten der Villa dienen als Ort der kreativen Begegnung.

Andreas Reichel, Vorstandsvorsitzende des Vereins Werte Erleben, beschreibt die nun frisch sanierten Räumlichkeiten als ein „Ort der Zukunft“, um über nachhaltiges Leben sowie die Gestaltung des Bildungssystem in Hamburg nachzudenken. Grundlage hierfür soll ein „generationsübergreifender Dialog und ein zivilgesellschaftliches Miteinander“ sein.

Das könnte Sie interessieren: 100 Jahre alt: Neue Pläne für die Geister-Villa an der A7

Des Weiteren soll die Villa Mutzenbecher als Kreativwerkstatt mit Lernorten, einem offenem Musikraum sowie einem Ausstellungsbereich zur Stadtteilgeschichte Generationen zusammenbringen.

Email
Share on facebook
Share on twitter
Share on whatsapp