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  • Foto: picture alliance/dpa

Falsche Horrormeldung über Hamburger UKE: Achtung vor Corona-Fake-News bei WhatsApp!

Eine junge Frau tot, ein fünfjähriges Kind in kritischem Zustand, eine Sonderstation für Corona-Kranke so hoffnungslos überfüllt, dass die Patienten schon auf den Fluren liegen müssen: Auf WhatsApp macht ein Screenshot einer Nachricht die Runde, die angeblich von einem Mitarbeiter des Hamburger UKE stammen soll und die vermeintlich dramatischen Zustände im Universitäts-Klinikum schildert – alles Fake News!

„Wir haben keine Extra-Station für Corona-Patienten“, stellt UKE-Sprecherin Saskia Lemm gegenüber der MOPO klar. „Wir haben drei Corona-Patienten auf der Infektiologie, wo zum Beispiel auch Grippe-Erkrankte liegen, und zwei weitere auf der Intensivstation.“

Fake News über Corona-Todesfälle am Hamburger UKE 

Auf keiner dieser Stationen seien bislang mehr als drei Corona-Kranke gleichzeitig untergebracht gewesen. Auch ein Kleinkind mit Covid-19 habe es im UKE bisher nicht gegeben – genauso wenig wie den angeblichen Todesfall der 22-jährigen Patientin.

Fake News: Diese Horror-Nachricht über das Hamburger UKE macht auf WhatsApp die Runde.

Fake News: Diese Horror-Nachricht über das Hamburger UKE macht auf WhatsApp die Runde.

Foto:

WhatsApp 

Auch ein anderes Gerücht, das an die MOPO herangetragen wurde, kann die UKE-Sprecherin dementieren: dass es keine Corona-Tests mehr gebe und Verdachtsfälle in überfüllten Wartebereichen säßen. Die Kits für die Diagnose der Virusinfektion seien noch ausreichend vorhanden.

Wer mit Corona-Verdacht ins UKE komme, müsse einen separaten Eingang nutzen und sei verpflichtet, sich mehrmals die Hände zu desinfizieren und einen Mundschutz anzulegen. Außerdem sei der Wartebereich für die Verdachtsfälle so großzügig bemessen, dass alle Patienten ausreichend Abstand zu einander halten können.

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