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  • Foto: picture alliance / ZB

Europapassage, Saturn und Co.: Mit diesen neuen Regeln soll der Neustart gelingen

Startschuss für den Neustart: Ab Montag dürfen Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmetern wieder öffnen. Um die Kunden und Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen, müssen von der Stadt beschlossene Auflagen eingehalten werden. Viele der Maßnahmen kennen die Kunden bereits aus dem Supermarkt, sagt Brigitte Engler vom Citymanagement Hamburg gegenüber der MOPO.

„Es wird Abstandsmarkierungen vor den Kassensystemen geben und dort, wo es baulich möglich ist, werden Plexiglasscheiben angebracht“, erklärt Brigitte Engler. Zudem sollen Mitarbeiter mit Mundschutz und Handschuhen ausgestattet werden.

Geschäfte in Hamburg: Diese Maßnahmen werden für den Neustart ergriffen

Und es werden weitere Maßnahmen ergriffen, um Begegnungen zu vermeiden: „Niemand wird den ganzen Tag über öffnen“, so Engler. „Einige öffnen früher als andere und schließen dafür auch früher. Das wurde bewusst so geregelt, damit sich Kundenströme entzerren – denn zu viele Kunden sind genau das, was die Politik vermeiden möchte.“

Damit sich weniger Menschen auf engem Raum begegnen, wurde in der Europa-Passage beispielsweise zudem ein Richtungsverkehr eingerichtet, so die Sprecherin des Citymanagements.

Die Europa-Passage erklärte zudem auf Facebook, dass die Gastronomie-Betriebe weiterhin nur zur Abholung von Speisen und Getränken dienen und Friseure und Nagelstudios voraussichtlich ab dem 4. Mai wieder öffnen werden.
Zudem wird um die Einhaltung der Hygienemaßnahmen und des Kontaktverbots, das Tragen einer Maske sowie kontaktlose Zahlung gebeten. Das Verweilen in der Passage ist nicht gestattet.

Video: So soll der Neustart klappen

Hamburg: Kleinere Geschäfte öffnen zuerst

Viele kleinere Händler öffnen schon Montag wieder, da ihre Ladenflächen leichter vorzubereiten seien als bei größeren Geschäften, die ihre Flächen auch noch verkleinern müssen, erklärt Brigitte Engler.

Karstadt in der City etwa wird neben der Lebensmittelabteilung die Stoffabteilung wieder öffnen. Hier wird derzeit eine größere Nachfrage gesehen, da viele Menschen ihre Masken jetzt selbst nähen. Es würden aber auch Kundenwünsche aus der Haushaltswarenabteilung bedient.

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Das Modegeschäft AppelrathCüpper will am Montag auf 800 Quadratmetern aufmachen, die anderen großen Geschäfte sollen ab morgen folgen. Saturn habe beispielsweise noch nicht genügend Atemmasken und soll morgen oder Mittwoch nur im Erdgeschoss mit einem angepassten Sortiment öffnen. Peek und Cloppenburg sowie das Alsterhaus werden wahrscheinlich ebenfalls morgen in Teilen wieder für Kunden verfügbar sein.
Viele Geschäfte beschränken die Zahl ihrer Kunden: Die Buchhandlung Christiansen in Ottensen etwa will nur bis zu fünf Kunden gleichzeitig auf die Verkaufsfläche lassen. Die Kunden werden gebeten, sich nicht länger als nötig im Laden aufzuhalten und zusätzlich weiterhin den Online-Shop zu nutzen. Die Mitarbeiter werden außerdem einen Mundschutz tragen.

In vielen Läden sorgt ein Sicherheitsdienst für den geregelten Einlass. „Wir haben ein Security-Team, das kontrolliert, dass nicht zu viele Menschen gleichzeitig den Laden betreten“, erklärt etwa Wäscherei-Geschäftsführer Michael Eck der MOPO. „Zudem gibt es Gesichtsmasken und Handschuhe für das Personal und ausreichend Desinfektionsmöglichkeiten.“
Das Geschäft wird ab morgen verkleinert öffnen und sich ebenfalls mit Abstandsmarkierungen und Plexiglasscheiben ausstatten.

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