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Shilouette eines Mädchens mit einem Handy (Symbolbild)
  • Der Angeklagte soll Mädchen zwischen neun und 13 Jahren angeschrieben haben (Symbolbild).
  • Foto: dpa | Julian Stratenschulte

Er nannte sich „Zoey“: Mann soll Kinder per Chat sexuell missbraucht haben

Er soll sich im Internet als 13-Jährige „Zoey“ ausgegeben und Mädchen in einem Chat dazu bewegt haben, ihm Nacktbilder und Videos zu schicken. Nun muss sich ein 23-jähriger Hamburger wegen sexuellen Kindesmissbrauchs vor dem Landgericht verantworten.

Die Anklage wirft dem Mann 41 Straftaten vor, unter anderem geht es um sexuellen Missbrauch von Kindern
ohne Körperkontakt und Herstellung kinderpornografischer Inhalte. Der Angeklagte soll zwischen Juli 2022 und März 2023 zunächst über die Plattform „Likee“ und später über WhatsApp Kontakt zu insgesamt 16
Chatpartnerinnen im Alter von neun bis 13 Jahren aufgenommen haben. Dabei soll er sich gegenüber den Mädchen als die etwa dreizehnjährige „Zoey“ ausgegeben haben, die alleinstehend, lesbisch und in die jeweilige Chatpartnerin verliebt sei.

Er soll Nacktfotos von Mädchen verschickt haben

Im Verlauf des Kontakts soll der Angeklagte den Mädchen zunächst Nacktfotos von „Zoey“ übersandt und sie aufgefordert haben, ihm Bild- und Videodateien zu schicken, die zeigen sollten, wie die Mädchen sexuelle Handlungen an sich selbst vornehmen.

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Im Tatzeitraum soll der Angeklagte auf diese Weise die Übersendung von mindestens 193 kinderpornographischen Bild- und Videodateien erreicht haben. In seiner Wohnung an der Saseler Straße bewahrte der 23-Jährige darüber hinaus bis zum 8. Februar 2023 weitere 4823 Dateien mit kinderpornographischem Inhalt auf. Der Prozess vor der Großen Strafkammer beginnt am Freitag, 20. Oktober.

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