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Durch Zufall: Nach 14 Jahren: Mutmaßlicher Vergewaltiger festgenommen

Barmbek-Nord/Geesthacht –

Die Hamburger Polizei hat mit Hilfe neu gefundener DNA-Spuren wohl einen Mehrfach-Vergewaltiger identifiziert und überführt. Der 59-Jährige soll sich in Barmbek-Nord und Geesthacht jeweils an kleinen Mädchen vergangenen haben.

Der Mann wurde im nordrhein-westfälischen Bad Oeynhausen festgenommen. Dort soll er die vergangenen Jahre gelebt haben. Zuvor war er aber am Hafen in Dover (England) aufgefallen, weil örtliche Polizisten „waffenähnliche Gegenstände“ in seinem Wagen fanden.

Hamburg: Polizei nimmt mutmaßlichen Vergewaltiger fest

Ihm wurde daraufhin eine Speichelprobe entnommen. Im Polizei-Computer auf dem  Revier ergab seine DNA dann den Treffer: Sowohl 1995 in Geesthacht und 2006 in Barmbek-Nord war der gleiche „genetische Fingerabdruck“ an den Vergewaltigungstatorten gefunden und zur Fahndung ausgeschrieben worden. Zuerst hatte das „Abendblatt“ über den Fall berichtet.

Bei den Verbrechen war der Täter immer ähnlich vorgegangen: In Geesthacht hatte er das Mädchen (9) am Ufer der Elbe gefragt, ob es mit ihm spielen wolle. In Barmbek-Nord, auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs an der Hellbrookstraße, wurde ein ebenfalls neunjähriges Mädchen gefragt, ob es nicht Kätzchen sehen wolle. Beide Kinder wurden vergewaltigt.

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Der nun festgenommene 59-Jährige wohnte zu beiden Zeitpunkten in der Nähe der Tatorte. Die Hamburger Polizei ist sich aufgrund der neuen Beweislage sicher: Er ist der Täter. (dg)

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