„Seaexplorer – Yacht Club de Monaco“, die Segelyacht der Imoca-Klasse des Deutschen und Wahl-Hamburger Boris Herrmann.
  • „Seaexplorer – Yacht Club de Monaco“, die Segelyacht der Imoca-Klasse des Deutschen und Wahl-Hamburger Boris Herrmann.
  • Foto: picture alliance/dpa/Malizia

Drama bei Regatta-Finale: Boris Herrmann rammt Fischerboot – Zeitgutschrift kürt Sieger

Eine folgenschwere Kollision mit einem Fischerboot hat den Hamburger Segler Boris Herrmann im Rennen um einen Podestplatz bei der neunten Ausgabe der Vendée Globe erheblich ausgebremst. Etwa 90 Seemeilen vor dem Ziel sei es zu dem Zwischenfall gekommen, teilte Herrmanns Team Malizia am Mittwochabend mit.

„Er hat Schäden an seinem Steuerbord-Foil und weiteren Stellen übermittelt, ist aber wohlauf.“ Herrmann habe das Boot „gesichert und setzt das Rennen mit reduzierter Geschwindigkeit fort“, hieß es weiter.

Drama: Boris Herrmann rammt Fischerboot kurz vor Ziel

Der 39-Jährige war bis zuletzt klar auf Podiumskurs bei der Regatta, bei der rund 50.000 Kilometer zurückgelegt werden. Theoretisch wäre auch der Sieg noch möglich gewesen, diese Chance ist nach dem Zwischenfall dahin.

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Der Segler Boris Herrmann sitzt in seiner Rennyacht.

Foto:

picture alliance/dpa/Team-Malizia.com

Zuvor hatte der Franzose Charlie Dalin am Mittwochabend als Erster das Ziel vor Les Sables-d’Olonne erreicht. Yannick Bestaven, der mit seiner „Maître Coq IV“ optisch nur als Vierter ankam, hat das Rennen dank einer Zeitgutschrift aber gewoonnen.

Vendée Globe: Hamburger Boris Herrmann segelt mit Zeitgutschriften

Nach der Beteiligung an der Rettungsmission für den schiffbrüchigen Kevin Escoffier in der Nacht vom 30. November auf den 1. Dezember hatte der Hamburger Herrmann für die dadurch verlorene Zeit eine Wiedergutmachung der Wettfahrtleitung von sechs Stunden, Bestaven von 10:15 Stunden erhalten. (mp)

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