Das ursprüngliche Verkehrsprojekt „Ottensen macht Platz“ wurde 2019 gerichtlich gestoppt. Jetzt soll „freiRaum Ottensen“ darauf folgen.
Das ursprüngliche Verkehrsprojekt „Ottensen macht Platz“ wurde 2019 gerichtlich gestoppt. Jetzt soll „freiRaum Ottensen“ darauf folgen.
  • Das ursprüngliche Verkehrsprojekt „Ottensen macht Platz“ wurde 2019 gerichtlich gestoppt. Jetzt soll „freiRaum Ottensen“ darauf folgen.
  • Foto: Patrick Sun

paidDiktatur des Autos: Wir stecken in der Sackgasse – wie kommen wir da nur raus?

Experten und Wissenschaftler sind sich einig, selbst Lobbyverbände wie der ADAC pflichten bei: Das Auto muss Platz machen, in Teilen zurückgedrängt werden aus den Städten. Doch die Bürger machen nicht so richtig mit: Trotz ÖPNV-Ausbau, Radweg-Offensive, Anwohnerpark-Restriktionen und Parkplatzabbau steigt die Zahl der Autos immer weiter, in Hamburg gibt es so viele wie nie zuvor. Und die Nerven liegen bei vielen blank: Kaum ein Thema sorgt so verlässlich für überkochende Emotionen wie die Frage, wie wir uns am besten von A nach B bewegen. Neue Verkehrskonzepte wie autoarme Quartiere sollen Städte lebenswerter machen – sorgen aber immer für heftigen Streit, scheitern vor Gericht und an veralteten Verkehrsgesetzen, die aber nicht geändert werden. Wir stecken in einer Sackgasse fest, selbst Vorzeigeprojekte wie „freiRaum Ottensen“ kommen nur zäh voran, woanders ist der Widerstand groß. Lebenswertere Quartiere ohne Autodiktatur – ist das überhaupt noch möglich?

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