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Aufnahme von „Trigger.FM“-Gründer Benjamin Niemeyer bein einer AfD-Wahlkampfveranstaltung
  • In der rechten Szene bestens vernetzt: „Trigger.FM“-Gründer Benjamin Niemeyer spricht im September 2021 auf einer Wahlkampfveranstaltung der AfD in Görlitz.
  • Foto: Matthias Wehnert/Alamy Stock Photo/Bearbeitung: MOPO

paidDieser rechte Radiosender macht jetzt in Hamburg Stimmung für die AfD

Die letzten Töne eines Songs von Glass Tiger sind gerade verklungen, als sich die Radiostimme zu Wort meldet. Es ist nicht mehr als ein Zwischenruf: „Haben Sie dieses Jahr schon Ihr Geschlecht gewechselt?“, fragt sie, dann startet der nächste Rocksong. Arglose Hörer dürften sich spätestens jetzt wundern: „Wo bin ich denn hier gelandet?“ Die Rede ist von „Trigger.FM“, einem neuen Radioprogramm, das seit Ende Januar auch in Hamburg auf Sendung ist. Laut Eigenbeschreibung ist es für Menschen gemacht, die sich für „Autos, Boote und den Rock‘n Roll Way of Life“ interessieren. Was zunächst nach harmloser Unterhaltung klingt, ist tatsächlich ein politischer Sender mit klarer Mission: Das Meinungsklima im Sinne der AfD zu verändern.

„Keine GEZ. Keine Steuern. Keine Staatspropaganda“, hieß es kürzlich noch auf der Webseite des Senders. Der ans „Querdenker“-Milieu erinnernde Ausspruch wurde inzwischen gelöscht. Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass es sich bei „Trigger.FM“ um keinen gewöhnlichen Radiosender handelt. 2021 gegründet, startete er zunächst als Webradio. Nach der Erteilung einer bundesweiten Sendelizenz ergatterte „Trigger.FM“ Programmplätze des UKW-Nachfolgers DAB+: zuerst im Saarland, zuletzt in Hamburg.

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